Beiträge von Christine Georg
UNESCO-Projekt Brillensammlung
Als eine von 300 UNESCO-Projektschulen hat der UNESCO-Kurs der Jahrgangsstufe 7 unter der Leitung der UNESCO-Schulkoordinatorin Frau Gauer seit o1. September diesen Schuljahres 256 Brillen für arme Menschen in Afrika gesammelt.
Lehrkräfte, Eltern und Schüler spendeten Brillen aller Art: Brillen mit und ohne Stärke, Kinderbrillen und Sonnenbrillen waren auch dabei.
Der UNESCO-Kurs hat die Brillen verpackt und an das Katholische Blindenhilfswerk in Koblenz geschickt.
Dort werden sie in einem Langzeitarbeitslosenprojekt gereinigt, sortiert und spezialverpackt, damit sie sicher in Afrika ankommen. Dort werden sie von Krankenhäusern und internationalen Hilfsprojekten an Erwachsene und Kinder passgenau vergeben.
Die Schüler waren sehr aufgeschlossen für dieses UNESCO-Projekt und waren sehr überrascht davon, dass es Menschen gibt, die so arm sind, dass sie sich keine Brille leisten können und dass es Länder gibt, die keine stabile Gesundheitsversorgung gewährleisten.
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Artgerechte Hühnerhaltung – Huhn Henriette zu Besuch im Biologieunterricht der Klasse 5d
Ein Einblick in die ganzheitliche Biologie-Unterrichtseinheit von Frau Peter – theoretisches Wissen und praktische Erfahrung für einen sensiblen Umgang mit (Nutz-)Tieren
In den vergangenen Wochen haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d gemeinsam mit ihrer Biologielehrerin Frau Peter mit dem Thema „Nutztiere“ beschäftigt. Im Rahmen einer siebenstündigen Unterrichtseinheit schauten sie sich das Huhn als Lebewesen genauer an, entschlüsselten die Barcodes auf Eiern, erfuhren mehr über alte und neue Hühnerrassen und lernten zudem, was artgerechte Haltung wirklich bedeutet. Dieses theoretische Wissen wurde zum Abschluss der Einheit durch einen besonderenBesuch ergänzt.
Am 3. Dezember 2025 kam Henriette mit ihren Küken im Biologieraum vorbei und die Kinder der Klassen 5c, 5d und 5f konnten die Tiere, über die sie in den vergangenen Wochen so viel gelernt hatten, hautnah erleben.
Um das Verständnis für die verschiedenen Haltungsformen zu vertiefen, schnitten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Papierstücke aus, die die unterschiedlichen Platzangebote bei der Haltung darstellten. Diese kreative Lernmethode half den Lernenden, die Unterschiede zwischen den Haltungsvarianten visuell und haptisch zu begreifen und zu verinnerlichen.
Henriette und ihre Küken stammen vom Hof von Frau Peters Eltern und leben dort auf einer riesigen Fläche mit den Eseln und Schafen zusammen. Sie durften im Biologieraumvorsichtig gestreichelt, gefüttert und in ihrem Verhalten beobachtet werden. So stellte die Stunde nicht nur einen lebendigen und anschaulichen Biologieunterricht dar, sondern förderte auch Empathie und Sensibilität für Tiere.
Frau Peter betont, wie wichtig es ist, den Kindern einen Zugang zu lebenden Tieren zu ermöglichen, insbesondere in Zeiten, in denen immer weniger Kinder einen Bezug zur Tierwelt haben. Der Unterricht ging somit über das rein Biologische hinaus – denn dieSchülerinnen und Schüler setzten sich zum einen mit ethischen Fragen auseinander, die die Haltungsbedingungen von Nutztieren betreffen. Die Einheit förderte zum anderen aber auchdas Lernen mit allen Sinnen. Durch den direkten Kontakt und das positive Erlebnis wurde das Verständnis für artgerechte Haltung ganzheitlich gestärkt.
Dank der rechtzeitigen Abklärung von Phobien und Allergien konnte dieser besondere Unterrichtstag für alle Beteiligten zu einem freudigen und lehrreichen Erlebnis werden. Das Feedback der Schülerinnen und Schüler war durchweg positiv und viele waren begeistert von der Möglichkeit, die Hühner aus nächster Nähe zu erleben und mehr über ihre artgerechte Haltung zu erfahren.
Frau Peter sowie auch Frau Cancar (Biologielehrerin der Klasse 5c) und Herr Holicka(Biologielehrer der Klasse 5f) sind sich einig, dass solche praktischen Einheiten im Unterricht unverzichtbar sind, um den Lernenden nicht nur Wissen, sondern auch Werte zu vermitteln.
Vielen Dank an Frau Peter, die den Schülerinnen und Schülern dieses besondere Erlebnis ermöglicht hat!
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Den Untergang Pompejis erleben – mit Virtual Reality!
Am 4. Dezember 2025 machten sich die Lateinschülerinnen und Lateinschüler der Jahrgänge 9 und 10 mit Herrn Laubach auf den Weg nach Frankfurt in die Raumfabrik, um dort ein außergewöhnliches virtuelles Erlebnis über den Untergang Pompejis zu erleben. Ausgestattet mit VR-Brillen tauchten sie in die antike Welt ein und konnten den Ausbruch des Vesuvs aus nächster Nähe miterleben – natürlich vollkommen gefahrlos.
Das Erlebnis kam bei allen Teilnehmenden hervorragend an. Die immersive Darstellung ließ Geschichte lebendig werden und bot spannende Einblicke in das Leben der Menschen von Pompeji vor und während der Katastrophe.
Für die Schülerinnen und Schüler war es eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag – „mal etwas ganz anderes“, wie viele begeistert feststellten. So wurde aus einem Unterrichtsthema eine eindrucksvolle Reise in die Vergangenheit, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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Lego Robotik – Sicher verwahrt
In der Lego-Robotik-Aufgabe „Sicher verwahrt“ dreht sich alles um Sicherheit und den Schutz von Wertgegenständen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler verschiedene Sicherheitsvorrichtungen kennengelernt haben, bauen sie ihren eigenen Lego-Safe. Mit Hilfe des SPIKE-Hubs erfahren sie, wie sich der Safe verriegelt und durch das Drücken einer Taste wieder öffnet.
Anschließend erweitern sie das Programm um Bedingungen: Der Safe soll sich nur dann entriegeln, wenn das Rad korrekt gedreht wird – zunächst mehr als 180° im Uhrzeigersinn, später sogar in einer festgelegten Kombination, ähnlich wie bei einem echten Zahlenschloss. So lernen die Kinder spielerisch, wie Codes, Bedingungen und Sensoren zusammenarbeiten, um ein sicheres System zu schaffen. Am Ende reflektieren sie ihre Arbeit und überlegen, wie sie ihren Safe weiter verbessern können.
Der Lego-Safe zeigt eindrucksvoll, wie kreativ und spannend Robotik sein kann – und dass Sicherheit auch im Kleinen eine große Rolle spielt.
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Bundesweiter Vorlesewettbewerb – Schulentscheid 2025
Am Dienstag, den 02.12.2025 fand der alljährige Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs der Heinrich-Böll-Schule statt. Dieser Wettbewerb wird einmal pro Jahr deutschlandweit in den 6. Klassen durchgeführt. Für die Heinrich-Böll-Schule übernahm Herr Gerhard Fink die Moderation.
Alle 6. Klassen kürten vorab im Unterricht die beiden Klassensieger, um an dem Tag in der Stadtbibliothek Bruchköbel den Schulsieger oder die Schulsiegerin zu küren. 12 Schülerinnen und Schüler (zwei weitere waren kurzfristig erkrankt) lasen zuerst aus einem selbst vorbereiteten Text und anschließend aus Saša Stanišićs Jugendbuch „Wolf“ vor, das mit dem Jugendliteraturpreis 2024 ausgezeichnet wurde.
Anschließend kürte die Jury, bestehend aus dem erstem Stadtrat Oliver Blum, einer Vertreterin der Stadtbibliothek und Frau Hamacher von der Heinrich-Böll-Schule, folgende Schülerinnen und Schüler zu den Siegern:
Platz 1: Miraç Sevinç – aus der Klasse 6g
Platz 2: Leyla Koß – aus der Klasse 6f
Platz 3: Yunis Rieth – aus der Klasse 6c
Doch am Schluss waren alle Sieger, bekamen eine Urkunde und einen riesigen Applaus. Schließlich gehören viel Mut und Überwindung dazu, vor einer Jury und einer Zuhörer-Klasse zu lesen. Danke allen Teilnehmern!
Miraç wird zudem im Februar am Kreisentscheid aller Schulen die Heinrich-Böll-Schule vertreten. Dafür wünschen wir ihm schon einmal vorab viel Erfolg!
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