Aus dem Schulalltag
Besuch im WP-Kurs „Nähen“
Im WP-Kurs „Nähen“ lernen die interessierten Schülerinnen aus dem Jahrgang 7 ein Handwerk, das nicht nur sehr nützlich im Alltag ist, sondern auch großen Spaß macht. Neben dem Umgang mit der Nähmaschine wird hier auch das Nähen mit Nadel und Faden geschult.
Im Kurs kommt es neben Geschicklichkeit, Genauigkeit und Geduld auch auf kreative Ideen und Umsetzungen an. Dies zeigt ganz besonders auch das aktuelle Projekt, an dem die Gruppe unter der Leitung von Frau Kretz gemeinsam arbeitet:
Auf einem Banner kommen verschiedene internationale Flaggen zusammen, die die Schülerinnen in Einzelarbeit angefertigt haben. Symbolisch steht das „große Ganze“ für die Heinrich-Böll-Schule als Ort des gemeinsamen Lernens, an dem verschiedene Kulturen und Herkunftsländer sowie Fremd- und Muttersprachen zusammenkommen.
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WP-Schulgarten startet in die Außensaison
Wir haben die im letzten Jahr gebauten Hochbeete befüllt und die ersten Pflanzen gesät.
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Winterwanderwoche 2026 – Unvergessliche Erlebnisse für die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8
Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 durften auch in diesem Jahr wieder ein besonderes Abenteuer erleben: Vom 25. bis zum 31. Januar machten sie sich gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern sowie dem Begleitteam auf den Weg nach Inzell zur traditionellen Winterwanderwoche.
Nach ihrer Ankunft im Sportcamp bezogen die Schülerinnen und Schüler ihre Hütten, liehen das Material aus und erkundeten das Gelände. Die Vorfreude war spürbar, denn schon am nächsten Morgen startete das actionreiche Programm.
Die Anfänger unter den Skifahrerinnen und Skifahrern wagten sich auf die Piste; bereit, ihre ersten Schritte im Schnee zu meistern. Die „langen Latten“ zu beherrschen war gerade zu Beginn eine Herausforderung, aber der Stolz, etwas Neues zu lernen, half dabei, die anfänglichen Schwierigkeiten schnell zu überwinden. Nach einem aufregenden ersten Tag waren alle Schülerinnen und Schüler hochmotiviert, ihre Fähigkeiten weiter auszubauen und sich den nächsten Herausforderungen zu stellen. Am Ende der Woche zeigten sie eindrucksvoll ihr Können bei der „Ski-Safari“ auf den Pisten der Winkelmoosalm, sicher begleitet von ihren erfahrenen Skilehrerinnen und Skilehrern.
Die fortgeschrittenen Skifahrerinnen und Skifahrer konnten über die Woche hinweg ihre Technik und ihr Können unter fachkundiger Anleitung der Skischule Schmuck verbessern/erweitern und auf den verschiedenen Pisten des Skigebiets erproben.
Natürlich kam auch die Gruppe der Schülerinnen und Schüler, die sich nicht für das Skifahren entschieden hatte, voll auf ihre Kosten. Unter dem Motto „Eine Winterwanderwoche für Alle“ konnten sich die „Schneesportlerinnen und Schneesportler“ in anderen Aktivitäten wie Schlittschuhlaufen, Snowtubing, Langlaufen und zahlreichen weiteren sportlichen Unternehmungen ausprobieren. So blieb die Woche abwechslungsreich und es war für jeden etwas dabei!
Das winterliche Vergnügen wurde von herrlichem Wetter begleitet, das die Freude der Teilnehmenden noch verstärkte.
Am Ende der Fahrt waren viele lachende und strahlende Gesichter zu sehen. Müde, aber glücklich und stolz auf das gemeinsame Erlebnis und die neuen Erfahrungen, wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Angehörigen freudig in Empfang genommen.
Für die verantwortlichen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie die Leiter der Fahrt, Hans Schäfer und Oliver Schmidt, bestätigte die wertschätzende und sehr positive Rückmeldung der Eltern sowie Schülerinnen und Schülern den überaus großen Wert der Fahrt, auf der nicht nur die sportliche Aktivität, sondern auch das gemeinsame Miteinander der Schulgemeinde im Fokus stehen. Denn viele Schülerinnen und Schüler sind in dieser Woche nicht nur sportlich, sondern auch persönlich ein Stück in und an sich gewachsen.
So ist die Winterwanderwoche 2026 als ein bedeutendes Highlight im Schulleben der Heinrich-Böll-Schule anzusehen – eine Woche voller Freundschaft, Spaß und unvergesslicher Erlebnisse. Wir freuen uns bereits auf die nächsten Abenteuer im kommenden Jahr!
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Miraç Sevinç vertritt die Heinrich-Böll-Schule beim Vorlese-Kreisentscheid
14 Sechstklässler und Sechstklässlerinnen trafen sich am Mittwoch, den 25. Februar, in der Stadtbücherei Gelnhausen zum diesjährigen Vorlesewettbewerb, um den Sieger oder die Siegerin des gesamten Main-Kinzig-Kreises zu küren. Alle Kinder hatten bereits die Entscheidung an ihrer Schule gewonnen, dennoch war die Aufregung groß. Unter den strengen Augen – oder besser gesagt Ohren – einer vierköpfigen Jury las jedes Kind für drei Minuten zuerst einen vorbereiten und anschließend einen unbekannten Text vor.
Für Miraç von unserer HBS reichte es zwar nicht ganz für den ersten Platz (Zitat zur Siegerin: „Die klingt wie eine echte Schauspielerin!“), aber er fuhr mit vielen tollen Erinnerungen und einem kleinen Präsent nach Hause. Seine Eltern und Herr Fink als Lehrkraft der Schule freuten sich mit Miraç über das gute Abschneiden.
Ein Dank geht auch an die Stadtbücherei Gelnhausen mit Frau Lapp für die mehr als gelungene Durchführung des Wettbewerbs.
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„Chillen ist nicht einfach – Erst recht nicht für die Eltern!“ Matthias Jung zu Gast an der Henrich-Böll-Schule Bruchköbel
Als „lustigster Jugendexperte Deutschlands“ unterhielt Matthias Jung interessierte Eltern und Lehrkräfte am 24.02.2026 in der Aula der Heinrich-Böll-Schule mit seinem Programm „Am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig“.
Typische Fragen und Probleme, die Eltern im Umgang mit ihren pubertierenden Jugendlichen zuhause täglich erleben, waren genauso Thema des Vortrags wie die Frage, wie man am besten mit dieser wichtigen und herausfordernden Lebensphase umgehen kann.
Herr Jung schaffte es mit einer Mischung aus wissenschaftlichen Fakten, pädagogischen Ansätzen sowie eigenen Erfahrungen als Vater, die Zuschauerinnen und Zuschauer zum Lachen und gleichermaßen zum Nachdenken zu bringen. Die vielfältigen Herausforderungen, die die Pubertät für Jugendliche aber auch Eltern mit sich bringt, verdeutlichte er an zahlreichen Beispielen wie das eigene Zimmer als neu entdeckte Privatsphäre, „Chillen“ als zentrales Bedürfnis, das Smartphone als höchstes Gut, der Umgang mit dem eigenen Körper und der Wandel im Verhältnis zu sich selbst und der Familie. Auch die Auswirkungen auf den Bereich Schule und Bildung wurden in diesem Zusammenhang thematisiert.
Die Eltern und Lehrkräfte fanden sich in vielen der Situationen wieder, die Herr Jung auf eine einmalig humoristische Weise darbot. Dabei ließ er auch immer wieder eigene Erfahrungen aus seinem Alltag als Vater eines Teenagers einfließen, die das Publikum zum Schmunzeln anregten.
Die Kernaussage dessen, was die Eltern und Lehrkräfte an diesem Abend als Anregung mit nach Hause nehmen konnten, lässt sich wie folgt zusammenfassen:
- Die Pubertät hat den Auftrag, die Jugendlichen erwachsen werden zu lassen.
- Dabei müssen sie sich auf verschiedenen Ebenen ausprobieren, wobei das „Ausprobieren“ bekanntermaßen erhebliches Konfliktpotenzial in sich birgt.
- Eine Abnabelung von den Eltern ist ein natürlicher und zwangsläufiger Prozess, der voraussetzt, die eigenen Eltern in dieser Phase auch mal „blöd“ oder „peinlich“ zu finden.
- Die Pubertät ist ein Balanceakt zwischen Freiheiten zugestehen und Dinge neu aushandeln.
- Die anspruchsvolle Aufgabe der Eltern dabei: Anfangen loszulassen, aber nicht fallen-lassen.
Am Ende präsentierte Herr Jung seine Bücher und thematisch passenden Türschilder, die die Eltern als Geschenk für ihre Liebsten mitnehmen konnten.
Wir danken dem Referenten herzlich für einen lebendigen, unterhaltsamen und kritischen Blick auf eine Lebensphase, die spannend und herausfordernd zugleich für alle Beteiligten ist.
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