Allgemein
Waldbesuch
„Nur wer die Natur kennt, wird sie schützen.“
Unterricht im Gemeindewald Rodenbach: die Biologieklasse 6d entdeckt Natur, Artenvielfalt und Umweltschutz
Gemeinsam mit ihrer Biologielehrerin Frau Peter besuchte die Klasse 6d am 13.05.2025 den Rodenbacher Gemeindewald und verbrachte dort eine lehrreiche und zugleich unvergessliche Zeit. Der Wald wurde zum Klassenzimmer, in dem die biologieinteressierten Schülerinnen und Schüler mehr über Naturverbundenheit und Artenvielfalt lernten und somit auch mit Blick auf ihr Umweltbewusstsein sensibilisiert wurden.
Der Tag begann mit großer Neugier und Begeisterung. Gemeinsam mit dem Rodenbacher Förster Dr. Norbert Peter tauchten die Schülerinnen und Schüler in die vielfältige Welt der Bäume, Tiere und Bodenlebewesen ein. Dr. Norbert Peter erklärte anschaulich, warum es so wichtig ist, unsere Wälder zu schützen und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, die Natur zu bewahren. Während eines Waldspaziergangs abseits der Waldwege wurde an einzelnen Stationen die Bedeutung des Waldes für unser Klima und die Umwelt dargestellt. Der „Mitmach-Vortrag“ von Dr. Peter über bedrohte Tierarten und die Bedeutung des Artenschutzes wurde von den Schülerinnen und Schülern als besonders spannend empfunden. Ein weiteres Highlight war die praktische Bodenuntersuchung, über die die Lernenden mit Blick auf die Bedeutung des Waldbodens als Wasserspeicher erfuhren und weiterhin lernten, wie man Bodenproben entnimmt und analysiert. Hier wurde anschaulich gezeigt, wie wichtig das Verständnis von Bodenlebewesen und ihre entscheidende Rolle bei der Zersetzung organischer Stoffe im Nährstoffkreislauf des Bodens für ein intaktes Ökosystem ist. Während der Exkursion erhielten die Schülerinnen und Schüler auch interessante historische Hintergrundinformationen zum Rodenbacher Wald. Wie ist der Wald entstanden? Wie wurde der Wald früher genutzt? Welche Baumarten wachsen hier? Die Schülerinnen und Schüler lernten, die verschiedenen Baumarten wie Eiche, Buche, Fichte und Ahorn zu erkennen und ihre Besonderheiten zu verstehen.
Der Unterrichtsgang förderte nicht nur die Artenkenntnis, sondern auch das Umweltbewusstsein der jungen Schülerinnen und Schüler. Sie erfuhren, warum es so wichtig ist, unsere Wälder zu schützen und nachhaltige Forstwirtschaft zu betreiben. Mit vielen neuen Erkenntnissen und einem gestärkten Bewusstsein für den Naturschutz kehrten die Schülerinnen und Schüler am Nachmittag zurück. Der Tag im Rodenbacher Gemeindewald hat gezeigt, wie spannend und bedeutend die Natur ist und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, unsere Umwelt zu bewahren.
Wir danken Frau Peter an dieser Stelle herzlich für die Planung, Organisation und Durchführung dieses besonderen Tages voller Entdeckungen, faszinierender Einblicke und wichtiger Lektionen für die Zukunft.
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KomPo7 – Kompetenzen entdecken, Potenziale nutzen – Berufswahl gestalten
Im Rahmen der schulischen Berufsorientierung nahmen auch in diesem Jahr wieder rund 100 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 am Projekt „Kompetenzen entdecken, Potenziale nutzen – Berufswahl gestalten“, kurz KomPo, teil.
Das übergreifende Ziel von KomPo7 ist die systematische Erfassung von Schülerkompetenzen und das Herausarbeiten individueller Stärken. Die Ergebnisse dienen dabei nicht nur der persönlichen Rückmeldung an die Schülerinnen und Schüler, sondern sind auch für die Vorbereitung von Praktika oder anderer Berufsorientierungsmaßnahmen hilfreich.
Über zwei Tage hinweg durchliefen die Schülerinnen und Schüler in Gruppen von vier bis acht Personen verschiedene erlebnispädagogische und handlungsorientierte Übungen, über die die Lernenden beispielsweise ihre Team-, Kommunikations- und/oder Problemlösefähigkeit in einem praktischen Kontext unter Beweis stellen konnten. So sollten sie beispielsweise in Gruppen von vier Personen eine möglichst lange Murmelbahn durch die Klasse zu bauen, wobei als Material lediglich Papier dienen sollte, das Interieur des Klassenraums aber individuell und kreativ mit einbezogen werden konnte. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sichtlich Freude und waren hochmotiviert, die gestellten Aufgaben in den jeweiligen Gruppen zu lösen.
Die Übungen wurden von verfahrensqualifizierten Kolleginnen und Kollegen angeleitet, in der Durchführungsphase nahmen sie schließlich die Rolle der Beobachterinnen und Beobachter ein, um wertvolle Erkenntnisse hinsichtlich individueller Stärken der Lernenden wahrnehmen und notieren zu können.
Den Übungen in der Gruppe vorgelagert war ein von den Schülerinnen und Schülern individuell auszufüllender digitaler Fragebogen zur Selbsteinschätzung mit Blick auf die folgenden neun Kompetenzen:
- Teamfähigkeit
- Kommunikationsfähigkeit
- Durchhaltevermögen
- Leistungsbereitschaft
- Respektvoller Umgang
- Problemlösefähigkeit
- Sorgfalt
- Selbstständigkeit
- Zuverlässigkeit
Weiterhin wurde ein bildbasierter Online-Fragebogen mit Blick auf Neigungen in der Berufswelt ausgefüllt.
Die Ergebnisse der Kompetenzfeststellung, in denen alle genannten Selbst- und Fremdeinschätzungen sowie Beobachtungen zusammenlaufen, dienen sowohl den Schülerinnen und Schülern als auch ihren Eltern und Lehrkräften als wertvolle Grundlage für die Vorbereitung auf anschließende Berufsorientierungsmaßnahmen, wie beispielsweise das im kommenden Schuljahr stattfindende erste Praktikum.
Während die beiden Durchführungstage für die Schülerinnen und Schüler ein Instrument zur Selbsterkundung darstellten, fungieren sie entsprechend für Lehrkräfte und Eltern als wirkungsvolles Hilfsmittel zur Beratung und Begleitung der Jugendlichen im Orientierungsprozess hin zur Berufswelt. Die Rückmeldegespräche werden in den kommenden Wochen geführt.
Ein herzlicher Dank geht an Frau Fußnegger-Förster, die für die Organisation und Planung/Vorbereitung von KomPo7 an der Heinrich-Böll-Schule verantwortlich ist. Weiterhin danken wir unseren verfahrensqualifizierten Kolleginnen und Kollegen, die mit großem Engagement die Anleitung und Durchführung der Übungen übernommen und damit einen erheblichen Beitrag zum Erfolg des Projekts geleistet haben.
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Schulhündin Fly begeistert die Klasse 6g
Heute war Schulhündin Fly, gemeinsam mit Frau Hofmeister, wieder im Einsatz und sorgte für viele strahlende Gesichter! Die Schülerinnen und Schüler freuten sich sehr über ihren Besuch und nutzten die Gelegenheit, mehr über die Aufgaben eines Schulhundes zu erfahren.
Im Unterricht arbeiteten die Kinder kreativ rund um das Thema „Schulhund“: Es wurde gelesen, geschrieben und gemalt – natürlich alles rund um Fly. Außerdem wurde durch gezielte Übungen mit Fly die Teamfähigkeit der Kinder gefördert. Dabei lernten sie, wie wichtig Zusammenarbeit, Rücksicht und klare Absprachen sind.
Besonders in der Pause war Fly der Star auf dem Schulhof und der unbestrittene Held des Tages.
Wir freuen uns schon auf ihren nächsten Besuch!
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Schnupperunterricht für die 3. Klassen der Haingartenschule
Am 7. Mai besuchte der Jahrgang 3 der Haingartenschule im Rahmen eines Schnuppertags die Heinrich-Böll-Schule. Zur Begrüßung gab es selbstgebackene Kekse und Kuchen aus den WPU-Kursen 7 bis 10, sodass alle gestärkt in die Bereiche NaWi und Bili reinschnuppern konnten. Im Bereich NaWiwurde viel experimentiert: Man konnte beispielsweise einen Wirbelsturm in einer Flasche erzeugen, Pfeffer zum Flitzen bringen oder einen Luftballon chemisch aufblasen. Im Fach Bili mussten die Schüler ein Escape-Rätsel lösen und sich ganz individuell mit der Frage „Who are you?” befassen.
Den krönenden Abschluss bildete dann ein Minikonzert des Musicus-Projekts mit Kinder aus den Jahrgängen 5 und 6.
In der vergangenen Woche hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 3 der Haingartenschule die Möglichkeit im großen Schulsystem zu schnuppern. Der Fachbereich Englisch (Frau Jäger, Herr Koziol und Herr Gottschlich) haben mit den Schülerinnen und Schülern den englischen Wortschatz erweitert und Frau Ganzwind und Frau Cancar haben mit „den Kleinen“ viele Experimente durchgeführt. Den Abschluss bildete ein kleines Konzert der Jahrgangsstufen 5 und 6, der einen Einblick in die HBS als Schule mit Schwerpunkt Musik geben sollte. Wir hoffen, dass es allen gefallen hat und werden das Angebot auch im kommenden Jahr wiederholen.
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Straßburg 2025: Tagesexkursion der Fachbereiche GL und Französisch
On y va !
Am frühen Morgen des 5. Mai brachen 47 Schülerinnen und Schüler in Richtung Straßburg auf. 30 Interessierteder Jahrgänge 9 und 10 nahmen seitens des Fachbereichs GL an der Tagesexkursion teil, die mit Frau Kunst und Herrn Cevik das Parlament und somit die europäische Politik hautnah erleben wollten. Der Fachbereich Französisch machte sich mit 22 Lernenden, begleitet von Frau Henning und Frau Kesting, auf den Weg in die Hauptstadt des Elsass. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 freuten sich auf eine Entdeckungstour durch Strasbourg, im Rahmen derer sie ihre Sprachkenntnisse erproben, Frankreich „kosten“ und die Geschichte und Schönheit der Hauptstadt des Elsass erleben durften.
Bienvenue à Strasbourg !
Nach Ankunft und einem gemeinsamen Foto vor der Kathedrale trennten sich die Wege der beiden Gruppen...
Strasbourg – capitale européenne
(Fachbereich GL)
…und so machten sich die Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs GL auf „in Sachen Politik“. Nach einer kurzen Erkundungstour durch das Stadtzentrum fuhren sie mit der Tram in den Norden Straßburgs und stiegen an der Station „Parlament Européen“ aus.
Bei einer informativen Führung durch das Parlamentsgebäude erhielten die interessierten Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Arbeit der Abgeordneten. Ein besonderes Highlight war schließlich die Teilnahme als Gasthörerinnen und Gasthörer an einer Plenarsitzung, bei der die Lernenden europäische Politik live miterleben konnten. Der Besuch stärkte nicht nur das politische Interesse, sondern auch das Bewusstsein für die Bedeutung demokratischer Mitbestimmung in Europa.
Strasbourg – mon amour !
(Fachbereich Französisch)
Die Französischschülerinnen und Französischschüler starteten ihre Entdeckungstour mit einem Besuch in der Boulangerie „Au pain de mon grand-père“. Hier hatten sie die Möglichkeit, zum einen „ein Stück Frankreich“ zu kosten und zum anderen ihre Bestellwünsche auf Französisch aufzugeben. Im Anschluss stand nach einem kurzen Rundgang durch die Altstadt die Bootstour auf der Ill auf dem Programm. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler in die Geschichte der Stadt eintauchen und die Schönheit Straßburgs bei Sonnenschein vom Boot aus bestaunen.
In einer anschließenden Fotosafari durch die Stadt, bei der verschiedene Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Cathédrale, der Palais Rohan oder La maison Kammerzell fotografisch von Kleingruppen festgehalten werden sollten, erkundeten die Schülerinnen und Schüler schließlich noch einmal zu Fuß das Stadtzentrum.
Über den Tag hinweg konnten die Lernenden in verschiedenen Settings sowohl ihre sprachliche, aber auch ihre interkulturelle Kompetenz erweitern.
Adieu!
Müde und erschöpft, aber auch zufrieden und mit neuen Eindrücken ,im Gepäck‘ trafen sich die beiden Gruppen schließlich um 18.30 Uhr im Bus wieder. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich gegenseitig viel zu berichten und so verflog die Zeit bis zur Ankunft in Bruchköbel um 21.30 Uhr wie im Flug.
Die Fachbereiche GL und Französisch ziehen ein sehr positives Resümee nach ihrer ersten gemeinsamen Straßburg-Exkursion – so konnte über das Programm der GL-Schülerinnen und GL-Schüler das Verständnis für die europäische Demokratie gefördert und politische Prozesse greifbar gemacht werden. Die Französischschülerinnen und Französischschüler konnten einen Tag in die französische Sprache, Geschichte und Kultur eintauchen.
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