Heinrich-Böll-Schule
Pestalozzistraße 1
63486 Bruchköbel

Allgemein

Sprachenfahrt Spanisch nach Barcelona – Rosen, Bücher, Sonnenschein

17 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 lernten während der Sprachenfahrt des Spanisch-Fachbereichs nach Barcelona die spanische (und katalanische) Gastfreundschaft, Kultur und Sprache besser kennen. Am Abend des 19.04.2026 machte sich die Reisegruppe mit dem Bus von der Heinrich-Böll-Schule auf in Richtung Spanien.

In der katalanischen Hauptstadt stand neben dem Sprachunterricht in einer Sprachschule jede Menge Kultur, aber auch viel Freizeit auf dem Programm. Bei bestem Wetter wurde das gotische Viertel, die Rambla, die Sagrada Familia, Camp Nou, die Strandpromenade und der Park Güell erkundet oder der Blick auf Barcelona von verschiedenen Aussichtspunkten aus genossen. Geschlafen wurde in Gastfamilien, um die Kultur und Sprache auch im Alltag näher kennenzulernen.
Ein besonderes kulturelles Highlight stand am Donnerstag der Woche an; in Katalonien wurde der Heilige Georg (San Jordi) und somit der „Valentinstag“ mit einem riesigen Fest in der ganzen Stadt gefeiert. Hierzu wurden auf den Straßen traditionell Bücher und Rosen verkauft und verschenkt.
Begleitet von Anna-Lena Hofmann, Christian Prinzinger, Davina Weigand und Nina Pfeifer-Teluk kam die Reisegruppe am 25.04.2026 nach einer Nachtfahrt erschöpft, aber voller neuer Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse wieder an der Heinrich-Böll-Schule an.

Ein großer Dank gilt den Teilnehmenden, die mit ihrer Begeisterung für die spanische Sprache und Kultur für eine schöne und unvergessliche Fahrt gesorgt haben.

 


Veröffentlicht am

Sprachreise in die französische Hauptstadt – Paris, mon amour !

Vom 20. bis 24. April 2026 erlebten 13 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 die Stadt der Lichter hautnah. Während sonnen- und erlebnisreicher Tage erklommen sie gemeinsam mit Frau Gesty und Frau Henning nicht nur den weltberühmten Eiffelturm und bewunderten die Mona Lisa im Louvre, sondern erkundeten Paris sowohl zu Wasser als auch zu Fuß. Weitere Highlights der Reise waren der Besuch des Schlosses von Versailles und die Erkundung des charmanten Viertels Montmartre, das mit seinem künstlerischen Flair begeisterte.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben gemeinsam ein Reisetagebuch geführt, das den hiesigen Leserinnen und Lesern einen Einblick in die Woche verschaffen soll.

 

 

Lundi
Am Montag haben wir uns um 6.50 Uhr am Bahnhof in Bruchköbel getroffen und sind nach einem kurzen Aufenthalt in Frankfurt in den ICE nach Paris gestiegen. Die Fahrt war ganz entspannt und wir haben uns alle sehr auf die Woche gefreut.
Nach unserer Ankunft am Gare de l‘Est, sind wir zuerst ins Hostel gegangen und haben eingecheckt. Danach hatten wir kurz Zeit, um unsere Sachen auszupacken, uns frisch zu machen und uns alles anzuschauen.
Später sind wir dann mit der métro in die Stadt gefahren. Dort sind wir an der Seine entlanggelaufen, was richtig schön war, weil man direkt dieses typische Paris-Feeling hatte. Unser Ziel war der Eiffelturm, zu dem wir dann auch gelaufen sind. Es war ziemlich warm und auch ein wenig anstrengend, aber die Aussicht war traumhaft. Am Eiffelturm haben wir Bilder gemacht und durften uns in Dreiergruppen noch ein wenig die nähere Umgebung anschauen. Danach sind wir wieder zurück ins Hostel gefahren.
Insgesamt war der erste Tag sehr anstrengend, aber richtig schön und ein guter Start in die Woche.

Coco, Shejla und Helena

 

Mardi

Nach dem Frühstück sind wir mit dem Bus und der tro in Richtung Seine aufgebrochen und bei Sonnenschein zuerst auf die 2. Etage und schließlich auf die oberste Plattform des Eiffelturms hinaufgefahren. Die Aussicht war wunderschön und man konnte die französische Hauptstadt in ihrer vollen Pracht aus der Vogelperspektive betrachten.
Wieder sicher unten angekommen, ging es für uns auf das bateau zur Fahrt auf der Seine. Wir fuhren am Louvre, dem Grand Palais und der Kathedrale Notre Dame vorbei und erhielten über den Audioguide viele Informationen zu den Wahrzeichen.
Nach dem Essen in der Stadt sind wir alle zufrieden wieder im Hostel angekommen. Insgesamt war es ein sehr schöner und gelungener Tag.

Antonio und Sean

 

Mercredi

Heute stand der Besuch des Louvre und eine größere Stadterkundung auf dem Programm. Nach dem Frühstück nahmen wir die métro zum Palais Royal und mussten vor dem musée nicht lang anstehen. Das Ziel war klar: alle wollten einen Blick auf die Joconde/Mona Lisa erhaschen. In den Sälen der französischen und italienischen Malerei, in der wirklich beeindruckende Gemälde ausgestellt sind, wurden wir in einem Nebenraum fündig – und mussten natürlich auch ganz nah an das weltberühmte Kunstwerk heran.
Nach zwei Stunden in der Ausstellung stiegen wir in den Sightseeingbus, der eine Tour um weitere Sehenswürdigkeiten wie den Triumphbogen und den Grand Palais fuhr. In der folgenden Zeit konnten wir in Kleingruppen Paris weiter erkunden.
Am Abend kamen Frau Gesty und Frau Henning unserem großen Wunsch nach und fuhren mit uns noch einmal zum Eiffelturm, um dort die Lichtershow zu erleben und mit einer Orangina auf die schöne Zeit hier anzustoßen.

Gizem und Layla

 

Jeudi

Heute Morgen haben wir in kleinen Gruppen außerhalb oder in unserem Hostel gefrühstückt. Danach haben wir uns wieder im Hostel getroffen, um gemeinsam zum berühmten Schloss Versailles zu fahren. Das Schloss wurde für Ludwig XIV., auch bekannt als „der Sonnenkönig, erbaut. Dort haben wir das Schloss erkundet und viele Fotos von den beeindruckenden Räumen gemacht. Anschließend hatten wir Freizeit und sind in unseren Gruppen getrennte Wege gegangen, um Paris weiter zu entdecken. Am Abend waren alle wieder im Hostel und haben zum Abschluss des Tages unsere Koffer für die Abreise am nächsten Tag gepackt.

Assenat, MarieLouise und Sara

 

Vendredi

Am letzten Tag standen wir morgens auf, machten uns fertig und gingen frühstücken. Danach gingen wir noch einmal auf unsere Zimmer, räumten alles ordentlich auf und packten die restlichen Sachen ein. Unser Gepäck stellten wir anschließend gesammelt in einem Zimmer ab.
Gemeinsam mit der ganzen Gruppe fuhren wir ins Viertel Montmartre, das weltberühmte Künstlerviertel, auf dessen Hügel die Basilika Sacré-Cœur steht. Über viele Treppen stiegen wir zur letzten Sehenswürdigkeit unserer Reise auf, machten dort Fotos und hatten einen tollen Blick auf die Stadt. Bis 15:30 Uhr hatten wir Freizeit, die wir in Kleingruppen verbringen durften, und trafen unsanschließend wieder am Hostel. Gemeinsam fuhren wir mit der métro zum Bahnhof Gare de l’Est. Dort warteten wir auf unseren ICE nach Frankfurt, der um 17:10 Uhr abfuhr. Gegen 22.45 Uhr kamen wir müde, aber mit vielen Eindrücken im Gepäck wieder in Bruchköbel an.

Ersin, Levin und Sayed

 


Veröffentlicht am

UNESCO-Projekttag 2026 „Grenzen überwinden“-Kreativität für Demokratie und Respekt

Unter diesem Motto standen unsere Projekttage ganz im Zeichen von Zusammenhalt und Vielfalt. Ein Schwerpunkt lag auf der künstlerischen Auseinandersetzung mit demokratischen Werten. In farbenfrohen und ausdrucksstarken Bildern brachten Schüler und Schülerinnen des 9. Jahrgangs Werte wie Freiheit und Gleichheit zur Geltung.
Ein weiteres Highlight war der Bau eines Würfelturms als gemeinschaftliches Projekt des UNESCO-Kurses des Jahrgangs 7. Begleitet wurden die Aktivitäten von Reflexionsphasen und Gesprächen. So setzten sich unsere Schülerinnen und Schüler aktiv für eine offene, demokratische Gesellschaft ein. Das zeigt, dass unsere Schule ein Ort ist, an dem Werte nicht nur vermittelt, sondern gelebt werden.

 


Veröffentlicht am

„Journée internationale de la francophonie“ an der Bertha-von-Suttner-Schule

Am 26. März wurde es an der Bertha französisch: Zur Ehre des internationalen Tags der Frankophonie, der die französische Sprache und die kulturelle Vielfalt der französischsprachigen Länder feiert, beging die Bertha-von-Suttner-Schule (BvSS) gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Schule Bruchköbel (HBS) einen besonderen Projekttag.

 

Ins Leben gerufen wurde das Projekt zwischen den beiden Gesamtschulen von den Französischlehr- kräften Prisca Alihonou (BVSS) und Juliette Henning (HBS). Nachdem der erste Projekttag an der Heinrich-Böll-Schule bereits ein voller Erfolg war, erstrahlte dieses Mal die Aula der Suttner-Schule in den Farben von Marokko und Kanada.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10 recherchierten in Vorbereitung auf den Projekttag eigenständig verschiedene Schwerpunkte zu den beiden französischsprachigen Ländern und bereiteten ihre Ergebnisse mithilfe kreativ gestalteter Plakate auf. Nach einer gemeinsamen Eröffnung und Kennenlernphase präsentierten sie sich ihre Ergebnisse gegenseitig auf Französisch.  So wurden beispielsweise typische Musik, landestypische Gerichte sowie traditionelle Bräuche und Lebensweisen vorgestellt. Auf diese Weise erlebten die Teilnehmenden, wie vielfältig Französisch gesprochen und gelebt wird – und konnten gleichzeitig üben, ihr Wissen lebendig zu vermitteln. Passend dazu konnten die Schülerinnen und Schüler französische Snacks sowie kanadischen Ahornsirup genießen, die den Projekttag auch kulinarisch bereicherten. Französische Musik im Hintergrund sorgte zusätzlich für eine authentische und stimmungsvolle Atmosphäre.

Ein weiterer Bestandteil des Projekttages war die eigenständige Erarbeitung der Schwerpunkte Geografie und Geschichte der jeweiligen Länder. Mithilfe von QR-Codes konnten die Schülerinnen und Schüler Videos auf ihren mobilen Endgeräten abrufen und sich so die Inhalte selbstständig erschließen. Auf diese Weise wurde nicht nur fachliches Wissen erweitert, sondern zugleich auch die Medienkompetenz der Lernenden gestärkt.

Anschließend moderierten jeweils eine Schülerin bzw. ein Schüler der Heinrich-Böll-Schule Bruchköbel und der Bertha-von-Suttner-Schule gemeinsam ein Quiz, das die Teilnehmenden während des Anschauens der Videos bearbeiteten. Die spielerische Gestaltung sorgte für eine motivierende Lernatmosphäre und bereitete den Schülerinnen und Schülern sichtlich Freude.

Im Anschluss an die Ergebnisbesprechung fand eine Feedbackrunde statt. Den feierlichen Abschluss bildete die Übergabe der Teilnahmeurkunden: Jede Schülerin und jeder Schüler wurde einzeln nach vorne gerufen und erhielt unter Applaus seine Urkunde. Anschließend wurde der besondere Tag mit einem gemeinsamen Foto-Shooting mit den Lehrkräften sowie der Schulleitung der Heinrich-Böll-Schule, Christine Georg, und der Bertha-von-Suttner-Schule, Harald Klose, festgehalten.

 

Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Spaß, konnten ihre Französischkenntnisse in dieser authentischen Kommunikationssituation einüben und vertiefen und entdeckten außerdem die kulturelle Vielfalt der Frankophonie.

 

Bericht: Julia Hiekel und Prisca Alihonou

Fotos: Prisca Alihonou

 


Veröffentlicht am

UNESCO-Reise nach Istanbul

Vom 20. bis 24. April 2026 fand erstmals eine UNESCO-Reise unserer Schule nach Istanbul statt. Die spannende und abwechslungsreiche Woche bot den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zahlreiche kulturelle und historische Eindrücke.
Am Montag begann die Reise mit dem Flug nach Istanbul und dem anschließenden Transfer zur Unterkunft. Nach dem Check-in ging es direkt los mit ersten Programmpunkten: der beeindruckenden Hagia Sophia, der Blauen Moschee sowie der Grabstätte der Könige.
Der Dienstag führte die Gruppe in das farbenfrohe Viertel Balat, wo die bunten Straßen und Häuser erkundet wurden. Begleitet von auffälligen Regenschirmen fiel die Gruppe auch anderen Touristen direkt auf. Anschließend wurde eine orthodoxe Kirche besichtigt. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des Galataturms – inklusive des berühmten San Sebastian Cheesecakes.
Am Mittwoch startete die Gruppe gemeinsam in den Tag mit der Besichtigung der Zisterne Basilika. Danach stand der Große Basar auf dem Programm, wo die Schülerinnen und Schüler das geschäftige Treiben hautnah erleben konnten. Am Nachmittag bestand für Freiwillige die Möglichkeit, die asiatische Seite Istanbuls zu erkunden.
Der Donnerstag war geprägt von einer weiteren Stadterkundung. Zudem wurde der „Tag der Kinder“, ein wichtiger Feiertag in der Türkei, wahrgenommen. Am Abend bildete eine gemeinsame Bootstour einen gelungenen Abschluss der Reise.
Am Freitag trat die Gruppe schließlich die Rückreise nach Deutschland an.
Ausblick:
Auch im kommenden Jahr ist wieder eine UNESCO-Reise geplant: Im März 2027 geht es für interessierte Schülerinnen und Schüler nach Krakau.

 


Veröffentlicht am