Heinrich-Böll-Schule
Pestalozzistraße 1
63486 Bruchköbel

Allgemein

Beginn der DELF-Prüfungskampagne 2026

Auch in diesem Jahr nehmen wieder vier engagierte Schülerinnen unserer Schule an den DELF-Zertifkatsprüfungen teil.

Das „Diplôme d‘Études en Langue Française“ (kurz DELF) ist ein international anerkanntes Sprachzertifikat, das die kommunikativen Kompetenzen von Französischlernenden unter Berücksichtigung des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR) bescheinigt. Es kann – je nach Sprachvermögen – für die Niveaustufen A1, A2, B1oder B2 erworben werden. Über zwei Prüfungen werden die Sprachkompetenzen in den Bereichen des Hörens, Lesens und Schreibens (schriftlicher Teil) sowie im Bereich der mündlichen Interaktion (mündlicher Teil) ermittelt und bewertet.

Im Rahmen der DELF-AG bei Frau Gesty haben sich in den vergangenen Monaten Leona Gorqai (8c), Talea Emrath (10c) und Helena Omet (10c) auf die Prüfungen für die Niveaustufe A1 vorbereitet. Emilia Ripke besucht zwar inzwischen das LOG, hat sich aber wie in den vergangenen zwei Jahren wieder für die Vorbereitung bei Frau Gesty entschieden. Sie nimmt in diesem Jahr an den Prüfungen für das Niveau B1 teil.

Am Samstag, den 14.03.2026 fiel der Startschuss für die aktuelle Prüfungskampagne, in der unsere Teilnehmerinnen zuerst ihre mündlichen Prüfungen in der Ziehenschule in Frankfurt am Main ablegten. Um 9.00h traf sich die Prüfungsgruppe am Bahnhof in Bruchköbel und nahm die Bahn in Richtung Frankfurt. Um 10.45h wurde es schließlich ernst: unsere Schülerinnen wurden zur Prüfung aufgerufen.

Die A1-Prüflinge legten im Anschluss ihr zehnminütiges examen vor einer zweiköpfigen Jury des Institut français ab. Dabei stand sowohl das monologische als auch das dialogische Sprechen im Fokus. So mussten sich die Schülerinnen auf Französisch vorstellen und Fragen zu ihrer Person beantworten, Fragen mit Hilfe von Wortkarten an die Prüferinnen und Prüfer formulieren und schließlich einen Verkaufsdialog mit Hilfe eines vorgegebenen Settings führen. Für das Niveau B1 stellte sich Emilia der Prüfungskommission vor, führte einen spontanen Dialog über eine von zwei vorgegebenen Problemstellungen und verargumentierte im Anschluss ihre Meinung zu einem komplexen Sachverhalt.

Zurück aus den Prüfungsräumen waren alle unserer Teilnehmerinnen sichtlich erleichtert und zugleich stolz auf die abgelegte Prüfung. Die Ergebnisse werden in einigen Monaten, gemeinsam mit den schriftlichen Resultaten, bekanntgegeben.

Die schriftlichen Prüfungen finden in der nächsten Woche (am Samstag, den 21.03.2026) zwischen 9:00h und 10:20h (A1) sowie zwischen 13:05h und 15:00 (B1) statt. Hier stellen unsere Teilnehmerinnen ihr Können in den Bereichen des Hörverstehens, Leseverstehen und Schreibens unter Beweis.

Wir drücken unseren Schülerinnen weiterhin fest die Daumen und sind stolz auf sie, ihr Können und Engagement!

 


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Gizem Tunc überzeugt beim regionalen Vorlesewettbewerb Französisch

Als Siegerin des schulinternen Vorlesewettbewerbs durfte Gizem Tunc ihre sprachlichen Fähigkeiten am 11. März 2026 im Rahmen des regionalen Vorlesewettbewerbs der „Bibliothèque Francophone“ unter Beweis stellen.

Im Vorfeld hatte sie einen Auszug aus der Lektüre „Frères de sang“ von Mikaël Ollivier ausgewählt und diesen intensiv geübt. Am 11. März 2025 um 09.00 Uhr war es dann so weit: nach einer herzlichen Begrüßung durch die Jury durfte Gizem sich vorstellen und ihren vorbereiteten Text vortragen. Obwohl sie sehr aufgeregt war, zeigte sie eine klare Aussprache und trat selbstbewusst vor der Jury auf.

Im Anschluss an das Lesen des vorbereiteten Auszugs folgte die zweite Herausforderung: das Vorlesen eines unbekannten Textes. Doch auch hier bewies Gizem ihr sprachliches Können und trug den Text sicher vor.

Mit Spannung wurde am Nachmittag um 16:00 Uhr die Bekanntgabe der Platzierungen erwartet – und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Gizem erreichte einen Platz in den Top 10!

Der Fachbereich Französisch gratuliert ihr von Herzen zu dieser beeindruckenden Leistung und bedankt sich für ihren Mut und ihr großes Engagement. Wir sind stolz auf dich, liebe Gizem!

 


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Auf den Spuren der Römer: Zu Besuch auf der Saalburg

Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen besuchten am 11. und 12.03.2026 die Saalburg in der Nähe von Bad Homburg vor der Höhe.

Die Saalburg steht traditionell auf dem Veranstaltungsplan der Heinrich-Böll-Schule in Jahrgang 7 und ist im Schulcurriculum fest verankert. Der Besuch findet in Anknüpfung an die Unterrichtsinhalte im Fach GL statt und wird dort von den Klassenlehrkräften entsprechend vor- und nachbereitet.

Das Römerkastell Saalburg ist ein rekonstruiertes römisches Grenzkastell, in dem vor etwa 100 bis 275 nach Christus Soldaten zur Grenzkontrolle stationiert waren. Die frühere Grenze des Römischen Reichs, der Limes, verläuft nur wenige hundert Meter dahinter. Die zahlreichen Funde am ursprünglichen Ort bieten spannende Einblicke in das damalige Leben der Menschen. Im Rahmen einer Erlebnisführung erfuhren die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, wie das typische Leben einer römischen Familie aussah oder welche Handwerke die Soldaten während ihrer Dienstzeit erlernten. Selbstverständlich erfuhren die Klassen auch, dass das Römerkastell Saalburg seit 2005 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist und was dieser Titel genau bedeutet.

Im Anschluss an die Führung hatten die Klassen etwas freie Zeit, um das interaktive Museum auf eigene Faust zu erkunden. Neben römischen Gesellschaftsspielen und Mitmachangeboten in der sogenannten „Fabrica“ gab es auch die Möglichkeit, authentisch rekonstruierte Werkstätten anzuschauen. Begleitet wurden diese Angebote durch Videos und digitale Zusatzinformationen, die individuell abgerufen werden konnten. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise Details der Arbeit eines Schuhmachers oder Beinschnitzers sowie Aufbau und Atmosphäre einer Garküche entdecken.

Der Besuch hat bei den Klassen sichtlich Eindruck hinterlassen, was man auch an den zahlreichen Fragen am Ende der Führungen bemerken konnte.

 


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Schnuppertag für die Wahl der zweiten Fremdsprache

Am 13. März 2026 fand an der Heinrich-Böll-Schule ein ganz besonderer Schnuppertag für alle interessierten Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen statt, die im Wahlpflichtbereich (WP) ab dem kommenden Schuljahr eine zweite Fremdsprache erlernen möchten. Der heutige Freitag bot die Gelegenheit, die drei zur Auswahl stehenden Sprachen – Französisch, Spanisch und Latein – näher kennenzulernen und sich einen ersten Eindruck vom jeweiligen Unterrichtsfach zu verschaffen.

In drei „Schnupper-Einheiten“ hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, aktiv in den Unterricht der einzelnen Sprachen einzutauchen.

Herr Konradi stellte das Fach Latein vor, vermittelte den Lernenden die Faszination dieser altehrwürdigen Sprache und die Kinder entdeckten, dass sie viele lateinische Wörter bereits im Alltag nutzen.

Bei Frau Henning konnten die Schülerinnen und Schüler in das Fach Französisch und die frankophone Welt hineinschnuppern. Bereits nach kurzer Zeit hatten die motivierten Teilnehmenden spielerisch einen ersten Dialog und einige Zahlen erlernt – das Sprechen und Verstehen stand hier im Vordergrund.

Frau Schreiber Alvarez präsentierte das Fach Spanisch und vermittelte den Schülerinnen und Schülern die Lebensfreude und den kulturellen Reichtum der spanischsprachigen Länder. Über kleine Übungen machten die Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen mit der Sprache.

Jetzt liegt es an unseren Schülerinnen und Schülern, die Entscheidung zu treffen, welche Sprache sie für mindestens zwei Jahre erlernen möchten. Die Fachbereiche Spanisch, Latein und Französisch sind gespannt und freuen sich darauf, sie ab dem kommenden Schuljahr in ihren sprachlichen Welten willkommen zu heißen.

 


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Besuch im Europäischen Parlament in Straßburg

Straßburg – Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Böll-Schule erhielt im Rahmen einer Informationsfahrt Einblick in die Arbeit des Europäisches Parlament in Straßburg. Der Besuch bot die Gelegenheit, zentrale Abläufe der europäischen Politik kennenzulernen und einen Eindruck vom parlamentarischen Alltag auf europäischer Ebene zu gewinnen.
Zu Beginn des Aufenthalts fand ein Gespräch mit einem Mitarbeiter des Parlaments statt. Dabei wurden die Aufgaben des Parlaments, seine Rolle im Gesetzgebungsprozess der Europäische Union sowie aktuelle politische Themen erläutert. Zudem konnten Fragen zur Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten und zur Arbeit der Abgeordneten gestellt werden.
Im Anschluss folgte eine Führung durch Teile des Parlamentsgebäudes. Die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Schule besichtigten verschiedene Gänge sowie eine Ausstellung, die die Entwicklung der europäischen Zusammenarbeit und die Institutionen der Europäischen Union darstellt. Die Ausstellung vermittelte einen Überblick über wichtige Stationen der europäischen Integration und die Struktur der politischen Entscheidungsprozesse.
Ein weiterer Programmpunkt war die Teilnahme an einer Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus. Als Gasthörer konnten Schülerinnen und Schüler einen Abschnitt der Debatte im Plenarsaal verfolgen und damit die parlamentarische Arbeit unmittelbar erleben.
Der Besuch bot insgesamt die Möglichkeit, politische Entscheidungsprozesse auf europäischer Ebene besser zu verstehen. Gleichzeitig wurde deutlich, welche Bedeutung europäische Institutionen für die Zusammenarbeit der Staaten und für demokratische Entscheidungsstrukturen über nationale Grenzen hinaus haben. Solche Begegnungen können dazu beitragen, das politische Bewusstsein zu stärken und das Verständnis für demokratische Prozesse innerhalb Europas zu vertiefen.

 


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