Beiträge von Christine Georg
PiT – Prävention im Team: Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Schule nehmen am Gewaltpräventionsprogramm von PiT Hessen teil
Am 29.11.2024 fand der erste von fünf Projekttagen von „Prävention im Team“ (PiT) statt, an dem die Klassen 6a von Frau Amrein sowie die Klasse 6d von Frau Hofmann teilnahmen.
Ziel des Programms ist es, Schülerinnen und Schüler im Umgang mit gewaltbesetzten Situationen im öffentlichen Raum zu schulen. Hierbei helfen verschiedene Übungsformate, über die erfahren und gelernt werden kann, wie man auf mögliche Gewaltsituationen individuell und gewaltfreireagieren kann.
Durchgeführt wurde die Veranstaltung von speziell geschulten Teams, bestehend aus Lehrkräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendhilfe sowie der Polizei. Da ein externer Lernort dabei hilft, für Kinder und Jugendliche eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der es nicht um Bewertungs- und Leistungsaspekte geht, fand der Projekttag bei St. Familia in Bruchköbel und nicht in der Schule statt.
Der erste Programmtag befasste sich unter anderem mit der Fragestellung, was Kinder als „Gewalt“ im Alltag wahrnehmen. Ein „Gewaltbarometer“ half dabei, sich anhand von Situationsbeispielen zu positionieren und über die Frage ins Gespräch zu kommen, an welcher Stelle Gewalt eigentlich beginnt und welche verschiedenen Formen von Gewalt es zu unterscheiden gilt. Die Übung „Distanzzonen“ half den Lernenden anschließend dabei wahrzunehmen, wieviel Nähe beziehungsweise Distanz sie zu verschiedenen Menschen als angemessen empfinden und ab wann sich zu viel Nähe für sie „falsch“ anfühlt. Hierbei folgte das Programm einer Mischung aus „selbst ausprobieren“ und Hineinversetzen in verschiedene -durch Rollenkarten initiierte- Situationen. Fürdie Kinder wurde so erfahrbar, dass sich das Gefühl des „Zulassenwollens“ von Nähe bei bekannten Personen und Familienmitgliedern von dem bei fremden oder bedrohlich wirkenden Personen stark unterscheidet. Auch die Frage, wie sich Angst anfühlt und wie uns unser Bauchgefühl vor bedrohlichen Situationen warnen kann, wurde in diesem Zusammenhang besprochen und anhand von Beispielen reflektiert.
In einem Rollenspiel zum Thema „Konflikteinstieg“ erarbeiteten die Kinder darüber hinaus spielerisch mögliche Bewältigungsstrategien, um mit einer potenziell bedrohlichen Situation umzugehen und dabei eine gewaltfreie Lösung zu finden. Der Einsatz von Requisiten erleichterte eshier sich in fremde Rollen einzufinden und visualisierte die Abgrenzung von „Jetzt spreche ich“ und „Jetzt spreche ich in meiner Rolle als Person X“.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse an den Inhalten der Veranstaltung undfassten schnell Vertrauen zum Team vor Ort. Anfängliche Hemmungen, sich auf die interaktiven Übungen einzulassen, konnten durch den spielerischen Aufbau des Programms und das im Laufe des Tages aufgebaute Vertrauen nach und nach überwunden werden.
Insgesamt hat bereits der erste Tag gezeigt, wie präsent die Erfahrung von Gewalt und wie groß das Bedürfnis der Kinder ist, diese Thematik zu problematisieren und für konkrete Situationen individuelle Lösungsansätze zu entwickeln. Die noch folgenden vier Programmtage bauen auf den Ergebnissen des ersten Tages auf. Schwerpunkte werden unter anderem folgende Fragestellungensein: Was ist ein sicherer, was ein unsicherer Ort? Was kann ich tun, um nicht in einen gewaltbesetzen Konflikt zu geraten und aus einem solchen herauszukommen? Wie kann ich Opfern von Gewalt helfen, ohne mich dabei selbst in Gefahr zu bringen? (…)
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem PiT-Team und hoffen, dass wir den Kindern durch das Gewaltpräventionsprogramm wichtige Einsichten und Strategien zum Umgang mit und zur Vorbeugung von Gewalt näherbringen können.
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Stand des Fördervereins der Heinrich-Böll-Schule am Bruchköbeler Weihnachtsmarkt
Ein großes DANKESCHÖN an die Mitglieder des Vorstandsteam des Fördervereins der Heinrich-Böll-Schule, die wieder das ganze Wochenende für unsere Schulgemeinde ehrenamtlich im Einsatz waren.
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Vorbereitung auf die Weihnachtszeit
Heute haben die GTA-Kids unter Leitung von Claudia Dittrich unseren Weihnachtsbaum im Verwaltungstrakt geschmückt. Vielen Dank!
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Rauchzeichen, KlarSichtKoffer & Co. zur Suchtprävention
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 beschäftigten sich in der Projektwoche im November mit dem Thema Suchtprävention. Sie bekamen dabei ein abwechslungsreiches Programm geboten, das dem aktuellen Stand der Suchtprävention entspricht.
Neben klassischen Unterrichtseinheiten zu Medienkompetenz, Lebenskompetenz oder zu Abhängigkeit und Sucht allgemein, hatten die Schülerinnen und Schüler in einer Sporteinheit die Möglichkeit zur angeleiteten Erfahrung des eigenen Körpers. Dabei bekamen sie gleichzeitig sinnvolle Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung aufgezeigt – ein wichtiger Bestandteil der Suchtprävention.
Eine wichtige Rolle spielte auch in diesem Jahr das Projekt „Rauchzeichen“, der Deutschen Herzstiftung. Seit über 10 Jahren klärt die Deutsche Herzstiftung in dieser Präventionskampagne jedes Jahr Schülerinnen und Schüler der HBS über die Folgen des Rauchens auf. Ziel des Projektes ist es, den Jugendlichen in einem Alter, in dem sie mehrheitlich noch nicht rauchen, klarzumachen, was es bedeutet, bewusst oder unbewusst in eine Raucherkarriere zu gleiten. Dabei werden auch aktuelle Trends wie Vapen aufgegriffen und problematisiert.
Nicht nur über die Zusammenhänge und Gefahren des Rauchens werden die Jugendlichen informiert, sondern besonders auch in ihrer Entscheidungskompetenz in Sachen Rauchen unterstützt. So arbeitet das Programm nicht mit Abschreckung, sondern mit den Jugendlichen wird das Pro und Kontra des Rauchens diskutiert. Wichtig ist, dass nach der Unterrichtung jeder Einzelne in der Lage ist, eine verantwortungsbewusste Entscheidung für oder gegen die erste Zigarette oder die erste Shisha-Sitzung zu treffen.
Damit ist die Rauchprävention mit Jugendlichen für die langfristige Prävention von Suchterkrankungen, Herzkreislauferkrankungen, Bronchialerkrankungen und Krebs von großer Bedeutung.
Obwohl die Anzahl der rauchenden Jugendlichen in Deutschland nach offiziellen Zahlen als langfristig rückläufig eingeschätzt wird, erscheint das Rauchen weiterhin wie eine Art Initiationsritual ins Erwachsenenleben. Dass der Konsum von Tabak und Alkohol nicht wirklich zum Erwachsensein dazu gehört, sondern vielmehr eine krankhafte Störung des Erwachsenseins darstellt, erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe der abwechslungsreichen Stationen des KlarSichtKoffers. Diese waren eine Woche lang in der Aula aufgebaut.
Der KlarSichtKoffer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, den die HBS in doppelter Ausführung dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins anschaffen konnte, wird bundesweit erfolgreich zur Alkohol- und Tabakprävention eingesetzt.
Abgerundet wurde das Angebot durch den Einsatz des NetBag, einer Sammlung verschiedener interaktiver Methoden zum Thema Medien- und Internetsucht. Zudem führten zwei Klassen den Cannabispräventions-Workshop der Diakonie durch.
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Großer Teamgeist und ein bisschen Kino
In der Projektwoche haben sich die Intensivklassenschülerinnen und -schüler mit Übungen beschäftigt, die den Teamgeist stärken und Aufschluss darüber geben, welche Kompetenzen (unabhängig des Sprachstandes) die/der Einzelne hat und welche vielleicht noch ausbaufähig sind.
In Übungen wie „Luftballonturm“ galt es, einen möglichst hohen und stabilen Turm aus Luftballons zu fertigen, wobei man nur eine Rolle Klebeband zur Verfügung hatte.
Beim „Decke drehen“ sollten acht Schülerrinnen und Schüler auf einer Decke stehen und diese unter sich umdrehen, ohne dass eine oder einer den Boden berührt!
In der Übung „Stuhlbau“ ging es darum, mit 30 Blatt Papier, 10 Büroklammern, einer Tischlänge Klebeband einen Stuhl zu fertigen, dessen Sitzfläche 32 cm hoch ist, eine Lehne hat und am Ende eine Schere und ein Lineal auf sich tragen kann.
Die Übung Murmelbahn war wohl eine der größten Herausforderungen: Nur aus Papier und Klebeband musste eine Bahn gebaut werden, die eine möglichst lange Strecke für eine Murmel bildet. Hierbei konnte der ganze Klassenraum (Stühle, Tische) miteingebunden werden.
Gerne haben die Klassen ihre Ergebnisse untereinander präsentiert oder haben sich untereinander mit Applaus belohnt, wenn großer Einfallsreichtum und harte Arbeit erkennbar waren.
Es war spannend zu sehen, wie Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Herkunftssprachen im Team und teilweise über sprachliche Barrieren hinweg gearbeitet haben und als Team über sich hinausgewachsen sind.
Da eine unserer größten Gemeinsamkeiten und unser „kleinster gemeinsamer Nenner“ die deutsche Sprache ist, haben wir versucht, uns so viel wie möglich auf Deutsch auszutauschen. So haben wir einige neue Vokabeln gelernt und vor allem viel miteinander gelacht.
Ideenreichtum, Kreativität und die ein oder andere Charaktereigenschaft haben wir entdeckt. Das hat uns große Freude bereitet und uns einmal mehr miteinander verbunden.
Zum Abschluss der Projektwoche haben wir uns den Film „Woodwalkers“ im Kino angesehen. Es war schön, auch mal außerhalb der Schule miteinander zu sein und bei der Bahnfahrt oder dem Spaziergang zum Kino miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch wenn der Film auf Deutsch war und einige noch nicht so sicher mit der deutschen Sprache sind, war das Verstehen durch großartige Bilder und gute schauspielerische Leistung möglich und das Kinoerlebnis ein Gewinn.
Da sich der Film damit beschäftigt, eigene Stärken zu erkennen und sich in unterschiedlichen „Welten“ doch zuhause zu fühlen, passte der Film nicht nur zur Projektwoche, sondern auch zur Idee der Intensivklassen. Wir wünschen uns, dass uns nächstes Mal noch mehr IK-Schülerinnen und IK-Schüler ins Kino begleiten.
Team IK/DaZ
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