Aus dem Schulalltag
Künstliche Intelligenz als Teil digitaler Bildung: die Klasse 6g zu Besuch im „Digitaltruck“ an der Heinrich-Böll-Schule
Bilder, Texte und Nachrichten, ChatGPT- aber auch Netflix, Spotify und Co: künstliche Intelligenz gehört heutzutage zum Alltag der Schülerinnen und Schüler. Einerseits werden Kinder beim Surfen im Netz und insbesondere bei der Nutzung sozialer Medien permanent mit Inhalten konfrontiert, die aufgrund des Einsatzes von künstlicher Intelligenz immer auch auf den Wahrheitsgehalt hin hinterfragt werden müssen. Andererseits nutzen Schülerinnen und Schüler künstliche Intelligenz mittlerweile fast schon selbstverständlich auch als Werkzeug zum Recherchieren, Lernen und zur Unterhaltung.
Kurzum: viele der genutzten Tools und Unterhaltungsmedien arbeiten mit Algorithmen und somit mit künstlicher Intelligenz. Deshalb ist es so wichtig, die Chancen aber auch Grenzen dieser neuen Technologie in den schulischen Kontext einzubeziehen.
Der „Digitaltruck“ bot den Lernenden der 6. Klassen in der Woche vom 17. bis 21. März 2025 die Möglichkeit, das „Werkzeug“ KI auf verschiedenen Ebenen hautnah zu erleben, auszuprobieren und dabei auch kritisch zu hinterfragen. Auf spielerische Art und Weise lernten sie, wie man beispielsweise „Fake-Bilder“ durch die genaue Betrachtung einzelner Merkmale „entlarvt“ und mit welchen Befehlen eine künstliche Intelligenz Texte oder auch Bilder nach individuellen Wünschen generiert.
Ein besonderes Highlight für die Klasse 6g von Frau Borchert waren ihre eigenen Zeichnungen und Geschichten, die durch ein KI-basiertes Programm „zum Leben erweckt“ wurden. Eine gezeichnete Figur konnte plötzlich auf dem IPad tanzen oder andere programmierte Bewegungen ausführen – Fantasiegeschichten wurden zu sehr eindrucksvollen Szenenbildern.
Insgesamt war die Doppelstunde auf der einen Seite ein großer Spaß für die Kinder, auf der anderen Seite gingen sie mit vielen neuen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen rund um das Thema künstliche Intelligenz und ihre Einsatzmöglichkeiten nach Hause.
Hier ein paar Impressionen des Besuchs der Klasse 6g am 19.03.2025
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Wochen gegen Rassismus: Schüler gestalten Banner für Vielfalt
Kooperation von Jugendreferat und Heinrich-Böll-Schule
Im Rahmen der Wochen gegen Rassismus gestalteten Schüler der Heinrich-Böll-Schule (HBS) ein Banner mit ihren Handabdrücken. Im Rahmen des schulischen Kunstunterrichtes befassten sich die Schüler der Bruchköbeler Gesamtschule mit den Themen Vielfalt, Gemeinsamkeit sowie Miteinander und gestalteten ihre Handabdrücke mit ihrer eigenen Interpretation zu diesen Themen. Jeder Handabdruck erzählt seine eigene Geschichte, ist bunt oder schwarz/weiß, gestreift, einfarbig, befüllt mit einer Flagge, beschrieben oder mit Symboliken verziert.
Die Handabdrücke wurden im Anschluss vom Jugendreferat digitalisiert und zu einem großen Schriftzug „Schule der Vielfalt“ zusammengefügt und auf ein fünf Meter langes Banner gedruckt. Dieses soll zukünftig in der Heinrich-Böll-Schule ausgestellt werden. Schulleiterin Christine Georg: „Es macht mich stolz, wie die jungen Generationen diese Themen für sich reflektieren und darstellen.“ Bei der Übergabe des Banners an die Schule war auch Bürgermeisterin Sylvia Braun vor Ort: „Gerade beim Thema Rassismus ist es wichtig, dass wir als Kommune – in diesem Fall unser engagiertes Jugendreferat – mit den Schulen zusammenarbeiten. Dieses Banner ist ein tolles Ergebnis dieser guten Zusammenarbeit.“
Das Projekt wurde sowohl von den Schulsozialarbeiterinnen Marion Prager und Lisa Machtanz als auch durch das Jugendreferat der Stadt Bruchköbel unterstützt. Ein weiteres Pausenprojekt wird in den diesjährigen Wochen gegen Rassismus vom 17. Bis 28. März von der Schulsozialarbeiterinnen der HBS und dem Jugendreferat durchgeführt. Mit einem Fingerabdruck auf einer Leinwand, die ein großer Baum ziert, können die Schüler der HBS die Baumkrone gestalten und damit ein Zeichen für ein buntes Miteinander setzen.
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La Journée de la Francophonie – ein Tag voller Entdeckungen!
Am 20. März 2025 feierten die Französischschülerinnen und Französischschüler der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau und der Heinrich-Böll-Schule den ersten „Journée de la Francophonie“ innerhalb eines spannenden Kooperationsprojekts. Ziel dieses Projekts war es, den Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klassen Einblicke in die faszinierende Welt der frankophonen Länder zu ermöglichen und ihnen dabei Landeskunde und Sprache projektartig näher zu bringen. Oftmals wird im Französischunterricht „nur“ ins Nachbarland Frankreich geschaut, doch dabei gibt es weltweit so viele Länder, in denen Französisch gesprochen wird.
In den Wochen vor dem Aktionstag arbeiteten die Lernenden in Gruppen an Plakaten zu verschiedenen Themenbereichen wie Geografie, Kultur, Religion und Schulsystem. Die Bertha-von-Suttner-Schule konzentrierte sich dabei auf das wunderschöne Mauritius, während sich die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Schule mit dem vielfältigen Kamerun auseinandersetzten.
Ein gelungener Auftakt
Der Projekttag begann nach einer herzlichen Begrüßung durch Frau Georg mit einer spielerischen Aktivität, die den Schülerinnen und Schülern half, sich gegenseitig kennenzulernen und für den Aufbau einer positiven Atmosphäre sorgte. Im Anschluss hatten die Lernenden die Möglichkeit über einen Galerierundgang die von den anderen Gruppen erarbeiteten Plakate zu begutachten. Hierbei konnten sie nicht nur ihr Wissen über Kamerun und Mauritius erweitern, sondern ihre erlangten Kenntnisse auch in einem unterhaltsamen Quiz testen.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr interessiert an den Inhalten und konnten ihr sprachliches und landeskundliches Können in einem offenen und zugleich themengebundenen Rahmen unter Beweis stellen. In der wohlverdienten Pause wartete eine Fotobox auf die Lernenden, in der sie sich in traditioneller Kleidung und mit landestypischen Accessoires ablichten lassen konnten. Zudem sorgte ein Buffet mit köstlichen Snacks aus den beiden Ländern für eine kulinarische Entdeckungstour.
Ein inspirierender Gast
Als Höhepunkt des Tages hielt der eingeladene Gast Narcisse Mesmin Dovenon, ein Autor aus Kamerun, einen sehr ansprechenden Vortrag über die Bedeutung und den Nutzen der Frankophonie in der globalen Gemeinschaft. Seine inspirierenden Worte regten die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken an und unterstrichen die Relevanz des Projekts.
Nach einem aufregenden Tag waren sich die beiden Französisch-Fachbereiche einig: dieses Projekt soll auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden. Wir freuen uns schon jetzt auf weitere Reisen in die frankophone Welt und sind gespannt, welche Länder unsere Lernenden im nächsten Jahr entdecken werden!
Ein großes Dankeschön
Ein herzlicher Dank gilt Frau Alihonou (BVSS) und Juliette Henning-Ndes Minkoh (HBS), die das Projekt initiiert und akribisch vorbereitet haben. Auch den Französischkolleginnen der Bertha-von-Suttner-Schule (Frau Stöbenau und Frau Turkovic) und der Heinrich-Böll-Schule (Frau Ben Ahmed-Kraut, Frau Kesting und Frau Warlo) danken wir für ihre Unterstützung während der Durchführung. Nicht zuletzt bedanken wir uns bei den Schulleitungen, Frau Georg (HBS) und Herrn Klose (BVSS), sowie den Förderverein beider Schulen für die wertvolle Unterstützung.
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Känguru der Mathematik – die Heinrich-Böll-Schule war heute dabei!
Mathe-Känguru
– das ist
ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für rund 6 Millionen Teilnehmer in über 100 Ländern weltweit
ein Wettbewerb, der einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig stattfindet und als freiwilliger Klausurwettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben wird
– eine Veranstaltung, die die mathematische Bildung in den Schulen unterstützen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern soll
– ein Einzelwettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 24 Aufgaben in den Klassenstufen 3/4 und 5/6 bzw. je 30 Aufgaben in den Klassenstufen 7/8, 9/10 und 11–13 zu lösen sind
– ein Wettbewerb mit großen Teilnehmerzahlen: in Deutschland sind sie von 184 im Jahr 1995 auf weit über 800.000 im Jahr 2024 gestiegen
Vielen Dank an Frau Hallensleben, die heute den Wettbewerb betreut hat.
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Im rollenden Digitalklassenzimmer hilft eine kleine Schildkröte beim Programmieren
Kreisbeigeordneter Jannik Marquart besucht Digital-Truck des Landes Hessen an der Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel
Main-Kinzig-Kreis. – Der Digital-Truck des Landes Hessen hat für eine Woche Station in der Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel gemacht. Sein Ziel: die Neugier an den Möglichkeiten neuester Technik zu wecken und Jungen und Mädchen für Robotik und künstliche Intelligenz zu begeistern. „Das Konzept geht auf. Ich sehe hier Kinder, die mit Feuereifer dabei sind und sich mit den Grundlagen des Programmierens beschäftigen und erleben, wie viel Spaß lernen machen kann“, erklärte Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Jannik Marquart.
Er besuchte zusammen mit Schulleiterin Christine Georg und ihrer Stellvertreterin Nina Hamacher das rollende Klassenzimmer und kam mit den Kindern und Maryam El-Ghussein von der Berliner Agentur Helliwood Media ins Gespräch, die das Projekt seit drei Jahren im Auftrag des Landes leitet und mit dem Digital-Truck durch die Schulamtsbezirke tourt. Vor Ort soll deutlich werden, welches Potenzial digitale Medien im schulischen Lernen haben können. Die Kinder der fünften und sechsten Klasse der Heinrich-Böll-Schule und die Grundschüler der benachbarten Brückenschule erfahren bei ihr etwas über Deep Fake – also realistisch wirkende Medieninhalte, die durch Techniken der künstlichen Intelligenz erstellt oder verändert werden. Ziel dieser Deep Fakes ist es häufig, Medieninhalte zu manipulieren oder so wirken zu lassen, als seien sie echt. Die Kinder üben aber auch mit Hilfe bestimmter Programme, wie sie Formen und Muster programmieren können – dabei hilft ihnen eine kleine digitale Schildkröte. Die kleinen Räume sind technisch bestens ausgerüstet, die Kinder arbeiten an Tablets und haben sichtlich Freude am Unterricht. „Der Main-Kinzig-Kreis schafft mit schnellem Internet und multimedialen Tafelsystemen an den Schulstandorten die technische Infrastruktur, damit Unterricht digitaler werden kann. Projekte wie der Digital-Truck zeigen, wie vielfältig das Lernen im Digitalklassenzimmer aussehen und welche Qualität er haben kann. Das ist eine spannende Angelegenheit“, so Jannik Marquart.
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