Aus dem Schulalltag
Exkursion nach Straßburg
Am 30.06.2023 unternahm der Jahrgang 8 des Französisch-Fachbereichs der Heinrich-Böll-Schule Bruchköbel, eine Exkursion nach Straßburg.
Voller Aufregung und Neugier trafen sich die Lerngruppen an der Bushaltestelle der Heinrich-Böll-Schule. Trotz des schlechten Wetters war die Laune bestens, alle waren voller Vorfreude. Um 6:40 ging es dann endlich für 27 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen, Frau Ben Ahmed-Kraut und Frau Kesting los.
Gegen 10:15 Uhr kamen wir an der Bushaltestelle in der Nähe vom “ laPlace de l´Étoile.“ an. Voilà, enfin, standen wir auf französischem Boden und reale Begegnungen sowohl auf sprachlicher als auch auf landeskundlicher Ebene erwarteten uns.
Es ging geschlossen in Richtung „la Cathèdrale de Notre -Dame“, unserem Treffpunkt, wo sich auch das „Office de tourisme“ befindet. Nach kurzer Besprechung führen wir dann , mit dem Panoramaboot „Bateau mouche Strasbourg“ los. Unsere Schülerinnen und Schüler erhielten so einen entspannten und informativen Einblick über Straßburg (Europäisches Parlament, Europäischer Gerichtshof, TV-Sender Arte, ehemaliger Aufenthaltsort von Goethe…), während das Boot über die Îlle glitt. Es war ein sinnliches Erlebnis, das dazu beitrug, das Interesse an der elsässischen Kultur zu wecken oder zu stärken. Nach der Fahrt fand die eigentliche Stadterkundung statt, begleitet durch eine kleine Stadtrallye voller interessanter Fragestellungen, die in Kleingruppen beantwortet werden sollten.
Eine solche Rallye ist immer gut dafür geeignet, sich in einem fremden Umfeld zu orientieren. Hierbei ist vor allem an die Stärkung der Gemeinschaft gedacht, inklusive an Erfolgserlebnisse.
Gegen 16:00 Uhr machten wir uns dann auf den Heimweg. Im Bus konnten wir gemeinsam über einen „coolen“ und ereignisreichen Tag reflektieren.
Während eines Tagesausflugs stehen ganzheitliche Methoden im Vordergrund. Sie zielen nicht nur auf die kognitive Rezeptivität der Schülerinnen und Schüler ab, sondern auch auf visuelle, akustische und andere Wahrnehmungsformen, die soziale und emotionale Aspekte mit einbeziehen. Die Stadt Straßburg ist dafür besonders gut geeignet. Der Ausflug ließ die Schülerinnen und Schüler die Eindrücke der fremden Stadt sinnlich erleben. Eine solche Fahrt leistet einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen und der Konstitution ihres Selbstbildes, da sie das entwicklungspsychologische Stadium der Adoleszenz durchlaufen.
Auf den nächsten Ausflug im nächsten Schuljahr in die Hauptstadt des Elsass freut sich der Fachbereich sehr.
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Hola Málaga
Mit ihren Begleitlehrkräften Herrn Martin Bornhardt und Frau Nina Pfeifer-Teluk verbrachten 18 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 9 und 10 insgesamt 7 Tage im andalusischen Málaga an der Mittelmeerküste.
Während der Woche lebten die Jugendlichen in Zweier- oder Dreiergruppen in spanischen Gastfamilien. Unter der Woche besuchten sie zum Festigen ihrer Spanischkenntnisse jeden Tag die Sprachschule, erlebten spanische Kultur in Form eines Flamenco-Tanzkurses und erprobten ihr erlerntes Spanisch bei verschiedenen Anlässen wie einer Rallye über den Wochenmarkt, in einer Kunst- und Street Art-Ausstellung oder im Gespräch mit Spanierinnen und Spaniern. Die Highlights waren außerdem ein Tagesausflug ins nahegelegene Granada und dort der Besuch der Festung Alhambra sowie ein Ausflug in die Tropfsteinhöhle bei Nerja. Nach einer aufregenden Woche kehrten alle am Samstag am Flughafen Frankfurt zurück.
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Ausbildungsinfoabend an der Heinrich-Böll-Schule – Junge Leute zur Ausbildung motivieren!
„Ich wusste gar nicht, dass es in unserer Region ein Unternehmen wie DS Smith gibt, das Unternehmen hat sehr interessante Ausbildungsberufe, vielleicht auch für mich.“ Mehrere Schülerinnen und Schüler stellten fest, dass sie sich jetzt schon für das Ausbildungsjahr 2024 bewerben können und werden ihre Bewerbungen an Bundespolizei und die Deutsche Bahn jetzt erstellen und versenden.
Solche und ähnliche Feststellungen waren beim „Ausbildungsinfoabend“ der Heinrich- Böll-Schule von den Besucher*innen zu hören. 80 Eltern und Jugendliche nutzten in diesem Jahr die Veranstaltung, um Betriebe und Institutionen aus der Region genauer kennenzulernen. Bei strahlendem Sonnenschein eröffnete die Schulleiterin Christine Georg die Veranstaltung auf dem Außengeländer der Schule. Die Betriebe präsentierten ihre Ausbildungsmöglichkeiten und machten ihr Angebot und ihre Anforderungen deutlich. Bereits zum sechsten Mal wurde in Kooperation zwischen der Heinrich-Böll-Schule und Pilot, der Evangelischen Fachstelle Jugendberufshilfe Hanau das Angebot zur Berufsorientierung organisiert und umgesetzt.
11 interessante Betriebe und Unternehmen schafften eine besondere Atmosphäre auf dem Pausenhof – der Förderverein unterstützte die Veranstaltungen mit einem Getränkeverkauf.
Die Möglichkeit sich an den Infoständen in direkten Gesprächen über Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen zu informieren, wurde rege genutzt. Insbesondere der regionale Standort der meisten Betriebe und die Präsentation in der Schule fand hohe Akzeptanz bei Eltern sowie Schülerinnen und Schülern.
Diese Form der Ausbildungsmesse nutzten die Teilnehmenden für alle persönlichen Fragen und Anliegen zur Berufsorientierung. So herrschte starker Andrang an den Ständen des Klinikums Hanau, der Stadt Bruchköbel und der Stadt Hanau, den Großunternehmen Dachser, DS Smith und Heraeus, der AWO Bruchköbel, der Sparkasse Hanau sowie der Bundespolizeiakademie, der Bundeswehr und der Deutschen Bahn. Ergänzt wurde das Angebot durch die engagierten Berufsberaterinnen der Agentur für Arbeit. Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten durchgängig sehr positiv bewertet und als Baustein der Berufsorientierung auch für das kommende Jahr gewünscht.
Der „Ausbildungsinfoabend“, der sich im Besonderen auch an alle Eltern wendet, ergänzt das vielfältige Angebot der Berufsorientierung der Heinrich-Böll-Schule. Im Jahresverlauf finden in Kooperation mit Pilot – Evangelische Fachstelle Jugendberufshilfe Hanau – unterschiedliche Veranstaltungen mit regionalen Unternehmen statt. Die in der Schule ansässige Fachfrau von Pilot berät und unterstützt dabei seit neun Jahren die Schüler und Schülerinnen in Fragen rund um Ausbildung, Schulpraktikum und Beruf.
Gefördert und finanziell unterstützt wird das Projekt durch die Stiftung ProRegion, die Agentur für Arbeit und natürlich dem Evangelischen Kirchenkreis Hanau.
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Politischer Austausch mit dem Bundestagsabgeordneten Lennard Oehl
In der vergangenen Woche hat sich Bundestagsabgeordneter Lennard Oehl (SPD) den Fragen der Zehntklässler gestellt. Zunächst hat MdL Oehl seinen Weg in die Politik beschrieben. Dann stellte er seine beiden großen Arbeitsbereiche, das Arbeiten im Bundestag und seinen Arbeitsalltag vor Ort im Wahlkreis, vor. Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler ihre vorbereiteten Fragen stellen. Zur Verabschiedung spielte Herr Oehl noch ein kleines Stück auf dem Flügel der Aula. Organisiert hatte diese Veranstaltung Frau Tina Müller.
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Heinrich-Böll-Schüler:innen reisen nach Rom
Bruchköbel – Alle Wege führen nach Rom, besagt ein jahrtausendealtes Sprichwort. Um sich davon zu überzeugen, begaben sich 16 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Schule unter der Leitung von Ernst Laubach und Anja Püschel-Heiser vom 18.06.-23.06. auf die Reise in die ewige Stadt.
„Am Frankfurter Flughafen war die Freude, aber auch ein wenig Anspannung förmlich zu spüren und man merkte den Schülerinnen und Schülern an, dass es nach monatelangem Entgegenfiebern nun endlich los gehen konnte“, erinnert sich Lehrerin Anja Püschel-Heiser.
Bereits vor der Corona-Pandemie kam die Idee auf, alle zwei Jahre eine Studienfahrt nach Rom durchzuführen und wurde schnell als fester Bestandteil ins Schulprogramm aufgenommen. Aus bekannten Gründen musste die geplante Fahrt 2021 ausfallen, weshalb im zweiten Anlauf die Begeisterung – nicht zuletzt auch auf Seiten der Lehrkäfte – umso größer war.
An der Heinrich-Böll-Schule erlangen die Schülerinnen und Schüler über die lateinische Sprache einen spezifischen Zugang zu der antiken römischen Welt.
„Wenn man die Chance hat, das größte Freilichtmuseum der Welt zu besuchen, um die im Unterricht erarbeiteten Inhalte so erfahrbar zu machen, sollte man diese auch nutzen. Abgesehen davon ist es ein willkommener Anlass, Lernprozesse abzurunden und die Tatsache, dass sich die Heranwachsenden in einem fremden Land auch mal ausprobieren können, hat auch abseits des Kulturellen einen pädagogischen Mehrwert“, ist der Lateinlehrer Ernst Laubach überzeugt.
So startete die Gruppe nach Ankunft im Camp mit einer Stadtführung und gewann mit der Spanischen Treppe, dem Trevibrunnen, dem Pantheon und weiteren berühmten Monumenten einen ersten Eindruck von der Stadt. Der anschließende Besuch in den Domitilla-Katakomben mit ihren unterirdischen Gängen hinterließ einen deutlichen Eindruck.
Selbstverständlich durfte auch die Engelsburg, das Forum Romanum und das weltberühmte Kolosseum nicht fehlen.
Über die Deckenmalereien von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle und den gigantischen Petersdom konnten die Schülerinnen und Schüler nur staunen.
Eine Erfrischung am Mittelmeer war letztlich für alle ein willkommener Abschluss der Woche.
Die Exkursion war für alle Beteiligten ein voller Erfolg und somit sieht man bereits jetzt mit Vorfreude den Planungen der nächsten Studienfahrt, welche 2025 stattfinden soll, entgegen.
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