Heinrich-Böll-Schule
Pestalozzistraße 1
63486 Bruchköbel

Monatsarchiv März 2026

Auf den Spuren der Römer: Zu Besuch auf der Saalburg

Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen besuchten am 11. und 12.03.2026 die Saalburg in der Nähe von Bad Homburg vor der Höhe.

Die Saalburg steht traditionell auf dem Veranstaltungsplan der Heinrich-Böll-Schule in Jahrgang 7 und ist im Schulcurriculum fest verankert. Der Besuch findet in Anknüpfung an die Unterrichtsinhalte im Fach GL statt und wird dort von den Klassenlehrkräften entsprechend vor- und nachbereitet.

Das Römerkastell Saalburg ist ein rekonstruiertes römisches Grenzkastell, in dem vor etwa 100 bis 275 nach Christus Soldaten zur Grenzkontrolle stationiert waren. Die frühere Grenze des Römischen Reichs, der Limes, verläuft nur wenige hundert Meter dahinter. Die zahlreichen Funde am ursprünglichen Ort bieten spannende Einblicke in das damalige Leben der Menschen. Im Rahmen einer Erlebnisführung erfuhren die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, wie das typische Leben einer römischen Familie aussah oder welche Handwerke die Soldaten während ihrer Dienstzeit erlernten. Selbstverständlich erfuhren die Klassen auch, dass das Römerkastell Saalburg seit 2005 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist und was dieser Titel genau bedeutet.

Im Anschluss an die Führung hatten die Klassen etwas freie Zeit, um das interaktive Museum auf eigene Faust zu erkunden. Neben römischen Gesellschaftsspielen und Mitmachangeboten in der sogenannten „Fabrica“ gab es auch die Möglichkeit, authentisch rekonstruierte Werkstätten anzuschauen. Begleitet wurden diese Angebote durch Videos und digitale Zusatzinformationen, die individuell abgerufen werden konnten. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise Details der Arbeit eines Schuhmachers oder Beinschnitzers sowie Aufbau und Atmosphäre einer Garküche entdecken.

Der Besuch hat bei den Klassen sichtlich Eindruck hinterlassen, was man auch an den zahlreichen Fragen am Ende der Führungen bemerken konnte.

 


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Schnuppertag für die Wahl der zweiten Fremdsprache

Am 13. März 2026 fand an der Heinrich-Böll-Schule ein ganz besonderer Schnuppertag für alle interessierten Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen statt, die im Wahlpflichtbereich (WP) ab dem kommenden Schuljahr eine zweite Fremdsprache erlernen möchten. Der heutige Freitag bot die Gelegenheit, die drei zur Auswahl stehenden Sprachen – Französisch, Spanisch und Latein – näher kennenzulernen und sich einen ersten Eindruck vom jeweiligen Unterrichtsfach zu verschaffen.

In drei „Schnupper-Einheiten“ hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, aktiv in den Unterricht der einzelnen Sprachen einzutauchen.

Herr Konradi stellte das Fach Latein vor, vermittelte den Lernenden die Faszination dieser altehrwürdigen Sprache und die Kinder entdeckten, dass sie viele lateinische Wörter bereits im Alltag nutzen.

Bei Frau Henning konnten die Schülerinnen und Schüler in das Fach Französisch und die frankophone Welt hineinschnuppern. Bereits nach kurzer Zeit hatten die motivierten Teilnehmenden spielerisch einen ersten Dialog und einige Zahlen erlernt – das Sprechen und Verstehen stand hier im Vordergrund.

Frau Schreiber Alvarez präsentierte das Fach Spanisch und vermittelte den Schülerinnen und Schülern die Lebensfreude und den kulturellen Reichtum der spanischsprachigen Länder. Über kleine Übungen machten die Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen mit der Sprache.

Jetzt liegt es an unseren Schülerinnen und Schülern, die Entscheidung zu treffen, welche Sprache sie für mindestens zwei Jahre erlernen möchten. Die Fachbereiche Spanisch, Latein und Französisch sind gespannt und freuen sich darauf, sie ab dem kommenden Schuljahr in ihren sprachlichen Welten willkommen zu heißen.

 


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Besuch im Europäischen Parlament in Straßburg

Straßburg – Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Böll-Schule erhielt im Rahmen einer Informationsfahrt Einblick in die Arbeit des Europäisches Parlament in Straßburg. Der Besuch bot die Gelegenheit, zentrale Abläufe der europäischen Politik kennenzulernen und einen Eindruck vom parlamentarischen Alltag auf europäischer Ebene zu gewinnen.
Zu Beginn des Aufenthalts fand ein Gespräch mit einem Mitarbeiter des Parlaments statt. Dabei wurden die Aufgaben des Parlaments, seine Rolle im Gesetzgebungsprozess der Europäische Union sowie aktuelle politische Themen erläutert. Zudem konnten Fragen zur Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten und zur Arbeit der Abgeordneten gestellt werden.
Im Anschluss folgte eine Führung durch Teile des Parlamentsgebäudes. Die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Schule besichtigten verschiedene Gänge sowie eine Ausstellung, die die Entwicklung der europäischen Zusammenarbeit und die Institutionen der Europäischen Union darstellt. Die Ausstellung vermittelte einen Überblick über wichtige Stationen der europäischen Integration und die Struktur der politischen Entscheidungsprozesse.
Ein weiterer Programmpunkt war die Teilnahme an einer Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus. Als Gasthörer konnten Schülerinnen und Schüler einen Abschnitt der Debatte im Plenarsaal verfolgen und damit die parlamentarische Arbeit unmittelbar erleben.
Der Besuch bot insgesamt die Möglichkeit, politische Entscheidungsprozesse auf europäischer Ebene besser zu verstehen. Gleichzeitig wurde deutlich, welche Bedeutung europäische Institutionen für die Zusammenarbeit der Staaten und für demokratische Entscheidungsstrukturen über nationale Grenzen hinaus haben. Solche Begegnungen können dazu beitragen, das politische Bewusstsein zu stärken und das Verständnis für demokratische Prozesse innerhalb Europas zu vertiefen.

 


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Besuch im WP-Kurs „Nähen“

Im WP-Kurs „Nähen“ lernen die interessierten Schülerinnen aus dem Jahrgang 7 ein Handwerk, das nicht nur sehr nützlich im Alltag ist, sondern auch großen Spaß macht. Neben dem Umgang mit der Nähmaschine wird hier auch das Nähen mit Nadel und Faden geschult.

Im Kurs kommt es neben Geschicklichkeit, Genauigkeit und Geduld auch auf kreative Ideen und Umsetzungen an. Dies zeigt ganz besonders auch das aktuelle Projekt, an dem die Gruppe unter der Leitung von Frau Kretz gemeinsam arbeitet:

Auf einem Banner kommen verschiedene internationale Flaggen zusammen, die die Schülerinnen in Einzelarbeit angefertigt haben. Symbolisch steht das „große Ganze“ für die Heinrich-Böll-Schule als Ort des gemeinsamen Lernens, an dem verschiedene Kulturen und Herkunftsländer sowie Fremd- und Muttersprachen zusammenkommen.

 

 


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WP-Schulgarten startet in die Außensaison

Wir haben die im letzten Jahr gebauten Hochbeete befüllt und die ersten Pflanzen gesät.

 


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