Monatsarchiv Februar 2026
Dialog über das Lebensende: Hospizdienst der Caritas zu Gast an der Heinrich-Böll-Schule

Der Tod gehört zum Leben, doch im Alltag wird er oft an den Rand gedrängt. Um dieses Tabu zu brechen und jungen Menschen einen Raum für ihre Fragen zu geben, besuchten Mitarbeiterinnen des ambulanten Hospizdienstes der Caritas kürzlich die Heinrich-Böll-Schule. In den Ethik- und Religionskursen des 10. Jahrgangs entstand ein offener Austausch über das Sterben, die Trauer und die Würde des Menschen.
Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ambulanten Dienstes berichteten aus ihrer täglichen Praxis. Dabei wurde deutlich: Hospizarbeit bedeutet nicht nur Sterbebegleitung, sondern vor allem Lebensbegleitung bis zuletzt, um das Erfüllen letzter Wünsche und vor allem um das Da-Sein.
Veröffentlicht am
„Kaisermacher in Frankfurt“: Reli+Ausflug
Schülerinnen und Schüler aus den Religionskursen der Jahrgangsstufen 8 und 9 trafen sich am Bruchköbeler Bahnhof zu einem Ausflug mit Frau Günther und Herrn Gröll nach Frankfurt.
Dort folgte die Gruppe den Spuren der deutschen Kaiser durch Frankfurt von der Wahl bis zur Krönung. Im Historischen Museum übernahm eine kompetente Stadtführerin die Gruppe, die gut mit den interessierten und disziplinierten Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kam.
Beginnend in der historischen Kaiserpfalz im Saalhof, wo die Reichsinsignien zu sehen waren, führte der Stadtgang über den Kaiserdom, in dem die Wahlen und Krönungen abgehalten wurden, und den alten Krönungsweg auf den Römerberg.
Die Gruppe erfuhr, welche Rituale und Zeremonien die Krönungen begleiteten, bekam die göttliche Legitimation des Kaisertums und den christlichen Anspruch des Reiches erklärt, und wie nach den Kaiserwahlen gefeiert wurde. Der Rundgang folgteden Fußstapfen der Kurfürsten, beleuchtete ihre Rolle beim „Kaisermachen“, z.B. in der Reformationszeit, als 1519 für kurze Zeit der sächsische Kurfürst und Beschützer Luthers, Friedrich der Weise, zum Kaiser gewählt worden war – ohne dass er das Amt antrat.
Nach einem Gang durch die Altstadt ging es abschließend noch in den Kaisersaal des Römers, wo es viele Portraits ehemaliger Kaiser zu bestaunen gab.
Nebenbei erfuhr die Reisegruppe auch noch interessante Fakten und Hintergründe zur Gründung Frankfurts, über Kaiser Karl den Großen, die verschiedenen Baustile und die Entwicklung der Stadt zu einem der wichtigsten Wirtschaftszentren der Welt.
Die Rückfahrt stellte die Geduld und die Improvisationsfähigkeit der Reisegruppe vor eine Herausforderung, da zunächst die S-Bahn zwischen Frankfurt Hauptwache und Hanau Hauptbahnhof die dort zum Umsteigen in den Zug nach Bruchköbel zur Verfügung stehenden 10 Minuten durch meditatives Gleiten und Vorfahrtgeben mehr als aufbrauchte. Der nächste Zug nach Bruchköbel fuhr dann zwar ein, ließ aber niemanden an Bord. Nach 10 weiteren Minuten wurde dann mitgeteilt, dass der Zug der HLB defekt sei. Auch die Bahnauskunft konnte sich sagen, ob, wann und von welchem Gleis an diesem Tag noch Züge nach Bruchköbel fahren werden. Mit Bussen über den Freiheitsplatz kam man mit über 80 Minuten Verspätung in Bruchköbel an.
Die Exkursion war ein Angebot des Faches Religion (Reli+), um damit fachübergreifend die Unterrichtsinhalte zu vertiefen, den Horizont zu erweitern und die Relevanz der Grundlagen unserer Kultur aufzuzeigen. Unfreiwillig gab es zudem einen Einblick in die aktuelle Leistungsfähigkeit des ÖPNV.
Veröffentlicht am
EHRUNG – SCHULSIEGER DES MATHEMATIKWETTBEWERBS IM SCHULJAHR 2025/26
Die drei Schulsieger zeigten dabei in allen Teilgebieten der Mathematik starke Leistungen und qualifizieren sich somit für die Teilnahme an der zweiten Runde. Der hessische Mathewettbewerb wird über drei Runden veranstaltet. Die erste Runde findet in jedem Jahr als schulinterne Vergleichsarbeit statt und prüft sämtliche Inhalte aus den vorangegangenen Schuljahren. Runde zwei führt die Kandidatinnen und Kandidaten zum Regionalentscheid und die dritte Runde ist ein Wettbewerb auf Landesebene.
Im Vorlauf der zweiten Runde trainierten Fachsprecherin Aleksandra Cancar und Stufenleiter 7/8 Markus Weimert an mehreren Terminen mit einigen der Schulsiegerinnen und Schulsieger und bereitete diese somit auf die zweite Runde vor. Die zweite Runde wird am 04. März an Hanauer Schulen durchgeführt. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!
Wer schon mal fürs nächste Jahr trainieren möchte, findet auf der Seite des Landeswettbewerbs alle Aufgaben und Lösungen seit der ersten Austragung im Schuljahr 1968/1969.

Veröffentlicht am
Heraeus bietet praktische Berufsorientierung an
Veröffentlicht am
Warum eine Ausbildung bei der AWO?
Unter dem Motto fand gestern ein Workshop für interessierte Schülerinnen und Schüler in der Talent Company statt. Wir danken dem Ausbilderteam, für diese interessante Einführung in den Ausbildungsbereich Pflege und freuen uns schon auf den nächsten Workshop.
Veröffentlicht am
































