Heinrich-Böll-Schule
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“Cannabis? Nein danke!“ – Workshops zur Cannabis-Prävention in der HBS

Dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins ist der Cannabis-Präventionsworkshop der Diakonie Hanau wieder zu Gast in Jahrgang 8 und leistet einen wichtigen Beitrag zur Suchtprävention.

Cannabis ist die illegale Droge, zu der die meisten Jugendlichen Zugang haben. Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben bereits 9,7% der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Cannabiserfahrungen (Drogenaffinitätsstudie BZgA 2015).

Die gesellschaftliche Diskussion um „Freigabe“ bzw. die Entscheidung zur Zulassung von Cannabis als Medikament und die wenig verantwortungsvolle Haltung großer Teile der Politik, haben den Trend zum Probierkonsum bei Jugendlichen sicher noch befeuert.

Dabei werden leider regelmäßig die volkswirtschaftlichen Kosten und (noch viel wichtiger) die schwerwiegenden (Langzeit-)Folgen des Cannabis-Konsums bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen verharmlost oder verschwiegen.

Die Basis des Workshops und der pädagogischen Haltung der Multiplikatoren ist der Risikokompetenzansatz – bei dem es darum geht, Jugendlichen Informationen, Fakten und Haltungen zu vermitteln, die Grundlagen einer eigenen vernünftigen Handlung im Entscheidungsfall sind.

Als Methoden kommen Haltungsabfragen (Soziogramm), Gruppenarbeiten mit anschließender Plenumspräsentation (Peeransatz) sowie verschiedene Methoden der kritischen Selbstreflexion zum Einsatz. Erarbeitet werden dabei die Wirkungen und Risiken von Cannabiskonsum, die derzeitige rechtliche Situation und die Folgen für Körper und Seele, Schule und Ausbildung, soziales Umfeld, Straßenverkehr und Führerscheinerwerb.

So hatten unsere Schülerinnen und Schüler abwechslungs- und erkenntnisreiche 90 Minuten und konnten den Workshop weiterempfehlen. Weitere Kurse aus Jg. 8 werden in den nächsten Wochen und Monaten diesen Workshop machen.

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