„Ihr seid die Hoffnung, ich bin sicher, ihr rettet die Welt!“
Zwei Tage lang beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus. Einen besonderen Höhepunkt bildete der Besuch von Erika Rosenberg, der Biografin von Emilie Schindler.
In ihrem Vortrag sprach Erika Rosenberg über die NS-Zeit, Zivilcourage und Rassismus. Dabei vermittelte sie den Jugendlichen wichtige historische Zusammenhänge und regte sie dazu an, über die Verantwortung jedes Einzelnen in gesellschaftlich schwierigen Zeiten nachzudenken.
Im Anschluss an den Vortrag bot Rosenberg einen Workshop an, in dem die Schülerinnen und Schüler mit originalen Dokumenten arbeiteten. Auf diese Weise erhielten sie einen unmittelbaren Einblick in historische Quellen und konnten sich kritisch mit verschiedenen Perspektiven auf die NS-Zeit auseinandersetzen.
Zu den Themen des Workshops gehörten unter anderem das Leben von Emilie und Oskar Schindler, die Entstehungsgeschichte des Films Schindlers Liste, die Biografie eines Mörders sowie Aussagen von Überlebenden. Die unterschiedlichen Materialien machten deutlich, wie vielfältig die Auseinandersetzung mit Geschichte sein kann und wie wichtig es ist, die Erfahrungen der Betroffenen zu bewahren.
Die Begegnung mit Erika Rosenberg und die Arbeit mit den Originaldokumenten ermöglichten den Jugendlichen einen besonders eindringlichen Zugang zum Thema. Die zwei Projekttage boten ihnen die Gelegenheit, historische Ereignisse nicht nur aus dem Unterricht zu kennen, sondern sich intensiv und kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen. Dabei standen auch Fragen nach Zivilcourage, Verantwortung und dem Umgang mit Rassismus in der Gegenwart im Mittelpunkt.




















