Was bedeutet Freiheit eigentlich? Wie fühlt es sich an, die Heimat verlassen zu müssen, und wie wichtig ist es, selbst über das eigene Leben entscheiden zu können? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Ecrin und Lea aus unserer Jahrgangsstufe 10 bei der Regionaltagung der hessischen Projektschulen im Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen.
Gemeinsam mit ihrer Lehrkraft Frau Gauer, UNESCO-Schulbeauftragte der HBS tauchten die beiden Schülerinnen in die bewegte Geschichte des ehemaligen Notaufnahmelagers ein. Bei einer Führung durch die Dauerausstellung erfuhren sie mehr über die Menschen, die hier ankamen, um ein neues Leben zu beginnen. Ihre persönlichen Schicksale machten deutlich, wie eng die Themen Flucht, Hoffnung und der Wunsch nach einem Leben in Freiheit miteinander verbunden sind.
Im anschließenden Workshop stand die Freiheit im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler waren eingeladen, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was Freiheit für sie persönlich bedeutet und welche Rolle sie in unserer Gesellschaft spielt. Dabei ging es nicht nur um historische Erfahrungen, sondern auch um die Bedeutung von Freiheit in unserem Alltag und in der heutigen Zeit.
Der Besuch bot spannende Einblicke, regte zum Nachdenken an und machte Geschichte auf besondere Weise erfahrbar. Gleichzeitig konnten die Teilnehmenden mit Schülerinnen und Schülern anderer hessischer Projektschulen ins Gespräch kommen und neue Perspektiven kennenlernen.
Wir freuen uns, dass Ecrin und Lea unsere Schule bei dieser Regionaltagung vertreten und sich mit so wichtigen Fragen auseinandergesetzt haben. Denn eines wurde deutlich: Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit – und es lohnt sich, sich immer wieder mit ihrer Bedeutung auseinanderzusetzen.
















