Heinrich-Böll-Schule
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Artgerechte Hühnerhaltung – Huhn Henriette zu Besuch im Biologieunterricht der Klasse 5d

Ein Einblick in die ganzheitliche Biologie-Unterrichtseinheit von Frau Peter – theoretisches Wissen und praktische Erfahrung für einen sensiblen Umgang mit (Nutz-)Tieren

 

In den vergangenen Wochen haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d gemeinsam mit ihrer Biologielehrerin Frau Peter mit dem Thema „Nutztiere“ beschäftigt. Im Rahmen einer siebenstündigen Unterrichtseinheit schauten sie sich das Huhn als Lebewesen genauer an, entschlüsselten die Barcodes auf Eiern, erfuhren mehr über alte und neue Hühnerrassen und lernten zudem, was artgerechte Haltung wirklich bedeutet. Dieses theoretische Wissen wurde zum Abschluss der Einheit durch einen besonderenBesuch ergänzt.

 

Am 3. Dezember 2025 kam Henriette mit ihren Küken im Biologieraum vorbei und die Kinder der Klassen 5c, 5d und 5f konnten die Tiere, über die sie in den vergangenen Wochen so viel gelernt hatten, hautnah erleben.

Um das Verständnis für die verschiedenen Haltungsformen zu vertiefen, schnitten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Papierstücke aus, die die unterschiedlichen Platzangebote bei der Haltung darstellten. Diese kreative Lernmethode half den Lernenden, die Unterschiede zwischen den Haltungsvarianten visuell und haptisch zu begreifen und zu verinnerlichen.

Henriette und ihre Küken stammen vom Hof von Frau Peters Eltern und leben dort auf einer riesigen Fläche mit den Eseln und Schafen zusammen. Sie durften im Biologieraumvorsichtig gestreichelt, gefüttert und in ihrem Verhalten beobachtet werden. So stellte die Stunde nicht nur einen lebendigen und anschaulichen Biologieunterricht dar, sondern förderte auch Empathie und Sensibilität für Tiere.

 

Frau Peter betont, wie wichtig es ist, den Kindern einen Zugang zu lebenden Tieren zu ermöglichen, insbesondere in Zeiten, in denen immer weniger Kinder einen Bezug zur Tierwelt haben. Der Unterricht ging somit über das rein Biologische hinaus – denn dieSchülerinnen und Schüler setzten sich zum einen mit ethischen Fragen auseinander, die die Haltungsbedingungen von Nutztieren betreffen. Die Einheit förderte zum anderen aber auchdas Lernen mit allen Sinnen. Durch den direkten Kontakt und das positive Erlebnis wurde das Verständnis für artgerechte Haltung ganzheitlich gestärkt.

 

Dank der rechtzeitigen Abklärung von Phobien und Allergien konnte dieser besondere Unterrichtstag für alle Beteiligten zu einem freudigen und lehrreichen Erlebnis werden. Das Feedback der Schülerinnen und Schüler war durchweg positiv und viele waren begeistert von der Möglichkeit, die Hühner aus nächster Nähe zu erleben und mehr über ihre artgerechte Haltung zu erfahren.

 

Frau Peter sowie auch Frau Cancar (Biologielehrerin der Klasse 5c) und Herr Holicka(Biologielehrer der Klasse 5f) sind sich einig, dass solche praktischen Einheiten im Unterricht unverzichtbar sind, um den Lernenden nicht nur Wissen, sondern auch Werte zu vermitteln.

 

Vielen Dank an Frau Peter, die den Schülerinnen und Schülern dieses besondere Erlebnis ermöglicht hat!

 

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