Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen besuchten am 11. und 12.03.2026 die Saalburg in der Nähe von Bad Homburg vor der Höhe.
Die Saalburg steht traditionell auf dem Veranstaltungsplan der Heinrich-Böll-Schule in Jahrgang 7 und ist im Schulcurriculum fest verankert. Der Besuch findet in Anknüpfung an die Unterrichtsinhalte im Fach GL statt und wird dort von den Klassenlehrkräften entsprechend vor- und nachbereitet.
Das Römerkastell Saalburg ist ein rekonstruiertes römisches Grenzkastell, in dem vor etwa 100 bis 275 nach Christus Soldaten zur Grenzkontrolle stationiert waren. Die frühere Grenze des Römischen Reichs, der Limes, verläuft nur wenige hundert Meter dahinter. Die zahlreichen Funde am ursprünglichen Ort bieten spannende Einblicke in das damalige Leben der Menschen. Im Rahmen einer Erlebnisführung erfuhren die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, wie das typische Leben einer römischen Familie aussah oder welche Handwerke die Soldaten während ihrer Dienstzeit erlernten. Selbstverständlich erfuhren die Klassen auch, dass das Römerkastell Saalburg seit 2005 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist und was dieser Titel genau bedeutet.
Im Anschluss an die Führung hatten die Klassen etwas freie Zeit, um das interaktive Museum auf eigene Faust zu erkunden. Neben römischen Gesellschaftsspielen und Mitmachangeboten in der sogenannten „Fabrica“ gab es auch die Möglichkeit, authentisch rekonstruierte Werkstätten anzuschauen. Begleitet wurden diese Angebote durch Videos und digitale Zusatzinformationen, die individuell abgerufen werden konnten. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise Details der Arbeit eines Schuhmachers oder Beinschnitzers sowie Aufbau und Atmosphäre einer Garküche entdecken.
Der Besuch hat bei den Klassen sichtlich Eindruck hinterlassen, was man auch an den zahlreichen Fragen am Ende der Führungen bemerken konnte.




























