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Vorlesewettbewerb 2018

Vorlesewettbewerb der Heinrich-Böll-Schule

Am 27. November fand der diesjährige Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den bundesweit größten Schulwettbewerben. Er wird von der Kultusministerkonferenz empfohlen und es beteiligen sich immer wieder mehr als 600 000 Schülerinnen und Schüler. Mitmachen können alle sechsten Schulklassen. In der HBS werden in den Wochen vor dem Wettbewerb jeweils zwei Klassensieger ermittelt, die dann im Lesewettstreit gegeneinander antreten. Die Schülerinnen und Schüler lesen aus einem ihnen bekannten und ausgewählten Buch vor, zudem müssen sie aus einem ihnen unbekannten Buch vorlesen. Es gibt eine Jury, die auf folgende Bewertungskriterien achtet:
Lesetechnik, das heißt, sicher und flüssig vorlesen, mit deutlicher, gut verständlicher Aussprache, angemessenem Tempo und sinnvoller Betonung.
Interpretation, hier wird bewertet, ob die Stimmung des Textes erfasst und an das Publikum weitergegeben wird. Dazu gehört, dass der Vorleser sich in das Geschehen hineinversetzt und es überzeugend zum Ausdruck bringt.
Textauswahl: Hier geht es darum, dass ein passender Textausschnitt ausgewählt wurde, dessen Anfang und Ende das Publikum verstehen kann. (trifft nur auf das selbst gewählte Buch zu)

Die Jury am 27.11. bestand aus folgenden Mitgliedern: Rektor Ernst Münz, Pädagogische Leiterin Sabine Steinmeyer, Deutschfachbereichsleiter Markus Talinski, Schulelternbeiratsvorsitzende Silke Blum, Besitzerin der Rathausbuchhandlung in Bruchköbel Frau Corell und Mitarbeiterin der Stadtbibliothek Sabine Brossmann. Veranstaltungsort war wie in den letzten Jahren zuvor die Stadtbibliothek Bruchköbel. Organisiert wurde der Vorlesewettbewerb von der Lehrerin Stephanie Bopp und der Mitarbeiterin der Stadtbibliothek Bruchköbel Christiane Rauschenbach. Es waren viele Zuschauer anwesend, erfreulicherweise kamen viele Eltern und sogar Großeltern und die Zuhörerklasse 5e mit Klassenlehrer Ernst Laubach durfte auch zuhören. Folgende Schülerinnen und Schüler nahmen teil: Nora Gashi 6a, Jill Müller 6a, Morsal Ahmad 6b, Selena Sögütesch 6b, Yara Friedrich 6c, Sophia Röll 6c, Suzana Pryputniewicz 6d, Jilda Dogan 6e, Jaline Iglauer 6e, Jillian Boussifa 6f, Tobias Mitsch 6f, Catalina Schwab 6g, Ayla Kurdal 6g. Sie hatten in den Tagen zuvor fleißig geübt und zeigten der Jury und den Zuschauern ihr Lesekönnen. Die Buchauswahl war in diesem Jahr anspruchsvoll, so wurden Bücher wie "Ich und die Menschen" von M. Haig (Tobias Mitsch), "Dieses bescheuerte Herz" von L. Amend (Ayla Kurdal), "Ein kleines Wunder" von P. Joelson (Morsal Ahmad) oder "Harry Potter. Der Stein der Weisen" (J.K. Rowling) vorgestellt. Insgesamt war die Leseleistung sehr gut, die Schülerinnen und Schüler hatten sich sehr gut vorbereitet und konnten trotz Aufregung ihre Bücher wunderbar vorstellen. Nachdem in der ersten Runde die selbst gewählten Buchstellen präsentiert wurden, gab es zum Verschnaufen erst einmal eine Pause, die der Förderverein der HBS mit Laugengebäck versüßte. In der 2. Runde musste dann aus einem unbekannten Text vorgelesen werden. Dieser war in diesem Jahr: "Ellie findet das Glück" von W. Bruce Cameron. Hier geht es um einen Welpen, der zum Polizeihund ausgebildet wird. Nach dieser zweiten Runde setzte sich die Jury zusammen und besprach die Bewertung der einzelnen Vorleser. Am Schluss wurden drei Schulsieger gekürt:
1. Platz: Jaline Iglauer, Klasse 6e mit " Rattenburger" von D. Walliams
2. Platz: Suzana Pryputniewicz, Klasse 6d mit "Lotta-Leben" von A. Pantermüller
3. Platz: Sophia Röll, Klasse 6c mit "Harry Potter ..." von J.K. Rowling
Die drei Schülerinnen erhielten einen Buchgutschein im Wert von 10 Euro und eine Tasse. Dies alles hatte ebenfalls der Förderverein der HBS gespendet. Alle anderen Kinder erhielten eine Urkunde als Klassensieger, denn Sieger waren sie alle, da sie sich im Klassenentscheid durchgesetzt hatten und an diesem Wettbewerb teilnehmen durften.

Es war ein sehr schöner Lesevormittag, der gezeigt hat, dass es bei Kindern doch noch viel Leselust gibt. Sie muss erhalten und gefördert werden. In der HBS ist dies seit Jahren vor allem im Deutschunterricht mit Buchpräsentationen, gemeinsamen Lektüren und einer Leseförderung fest verankert. An diesem Morgen traf zu, was Rufus Beck einmal sagte: "Gutes Vorlesen ist eben, wenn sich keiner langweilt".