Deutsch
Wilhelm Tell trifft Heinrich Böll
Am 13. März war “Wilhelm Tell” in der Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel zu Gast. Eingebunden in das Unterrichtsgeschehen im Fach Deutsch der E-Kurse des 9. Jahrgangs, präsentierte das Theater Als Ob dieses Meisterwerk Schillers, aber als Ein-Mann-Inszenierung. Geht das überhaupt? Da ist doch der berühmte Apfelschuss und die langen und wichtigen Dialoge und Diskussionen über die Freiheit und die Pläne der Eidgenossen ... Siehe da, der schwarz gekleidete Mann betrat die Bühne und nahm das jugendliche Publikum gekonnt gefangen: Gemeinsam erlebten wir die Flucht über den See, die Gespräche zwischen Vater Tell und seinem Sohn Walter, die Sorgen der Ehefrau, die plumpe Gewaltanwendung der Wächter, den Rütli-Eid und die Willkür des Landvogts Gessler. Durch ganz einfache Mittel wie Hüte und Helme, Lanzen, Körbe, Armbrust, Apfel und Staublappen – dazu größtenteils Originaltexte aus Schillers Werk – schafft es Ekkehart Voigt, uns zwei Geschichten in einer zu erzählen: Die Geschichte des „kleinen Klaus“, der in Weimar wohnt und von seinem Vater an den Schriftsteller Schiller herangeführt wird, und die Geschichte des Walter Tell, dem die Prahlereien über die außerordentlichen Fähigkeiten seines Vaters als Schütze fast zum Verhängnis werden. Die meisterhaft dargestellte Schlussszene mit dem Tyrannenmord, in der das Zeitlupentempo es erlaubt, dass der Schauspieler sich von dem die Armbrust abdrückenden Tell in den getroffenen Landvogt verwandelt, ließ den Schauspieler einen lang anhaltenden Applaus ernten. Zusammen auch mit der anschließenden Diskussion über Sinn und Bedeutung des Tyrannenmordes eine absolut runde Sache!
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Leseförderung
Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek
BÜCHER – Abenteuer im Kopf
Ein wichtiges Ziel unseres Deutschunterrichts ist die Förderung der Lesekompetenz und dazu gehört vor allem die Schüler/innen zum Lesen zu motivieren.
Dazu gibt es an unserer Schule verschiedene Projekte.
Eines davon ist die regelmäßige Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Bruchköbel. Gemeinsam werden in den verschiedenen Jahrgängen Aktionen durchgeführt. So fand im letzten Jahr der Vorlesewettbewerb des 6. Jahrgangs in der Bibliothek statt.
Wir bekommen auch regelmäßig zur Bereicherung unseres Unterrichts so genannte Bücherkisten zur Verfügung gestellt, d.h. zu bestimmten Themen z.B im Gl-Unterricht werden verschieden altergerecht ausgesuchte Bücher von der Bibliothek für einen entsprechenden Zeitraum den Lehrern/Schülern ausgeliehen.
Ein weiteres interessantes Projekt lief dieses Jahr zum ersten Mal: Schüler/innen des achten Jahrgangs bekamen die Möglichkeit neue Bücher für die Stadtbibliothek auszusuchen, zu lesen, den Inhalt zu beschreiben und in einer eigenen Stellungnahme zu bewerten.
Unter dem Motto:“ Schüler lesen für Schüler“ sind Buchbesprechungen entstanden, die interessierten Schüler/innen einen Einblick in das Angebot der Bibliothek ermöglichen und ihnen einen Tipp zu dem einen oder anderen Buch geben, was sicherlich die Neugier und damit die Lust aufs Lesen wecken dürfte.
Mehr dazu auf der Site der Stadtbibliothek finden sich hier: http://www.bruchkoebel.de/und-was-liest-Du.1127.0.html
Hier nun eine Bildergalerie und die LESETIPPS:
Teilnehmer des Leseprojekts
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Leseliste
Heinrich-Böll-Schule Erstfassung 2010
Die Lektüreempfehlungen wurden aufgrund von Vorschlägen der Deutschkollegen von der Lesebeauftragten der HBS zusammengestellt.
Die Leseempfehlung für die Jahrgänge 5/6 sind vier Lektüren im Jahr. In den folgenden Jahrgängen soll die Anzahl gesteigert werden.
Ziel ist auch, die Schüler neben dem Erlesen der Klassenlektüren zum selbstständigen Lesen anzuregen. Dazu gehört das eigenverantwortliche Auswählen und individuelle Lesen vorgeschlagener Lektüren.
Die Erprobung läuft laut Fachkonferenz zunächst über ein Schuljahr.
Sylvia Tischer-Rosch
Lesebeauftrage
Die aktuelle Leseliste steht hier [185 KB]
als Download bereit.
Projekt "Und was liest du?"
Projekt der HBS mit der Stadtbibliothek „Und was liest du?“ |
gut. Die teilnehmenden Schüler (aus den Klassen 8b von Frau Reichold und 8c von Frau Nocke-Olliger) bewältigten die aufregenden Minuten bravourös. Alle sprachen frei, laut und deutlich und bewiesen damit eine gute Präsentationstechnik, die in der HBS vom 5. Schuljahr an kontinuierlich geübt wird. |
Und was liest du?
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